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	<title>Bandscheibenendoprothesen-Blog &#187; Erfahrung</title>
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	<description>Das Online-Tagebuch eines Bandscheibenpatienten</description>
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		<title>Ambulante Vorstellung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 21:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Bildquelle: Helios Seehospital Sahlenburg Die Zeit vergeht im Fluge. &#8211; Eine alte Redensart, die aber immer wieder ihre Berechtigung beweist. Drei Monate sind vergangen. Drei Monate? &#8211; Ist das schon so lange her? &#8211; Tats&#228;chlich, ein Blick auf den Kalender tritt den Beweis an. Drei Monate nach der Operation ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/12/11/ambulante-vorstellung/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/luftbild-seehospital-sahlenburg.jpg" alt="Helios Seehospital Sahlenburg" title="Helios Seehospital Sahlenburg" border="0" height="176" hspace="0" vspace="0" width="247" /></td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><span style="font-family: courier new,courier">Bildquelle:<br />
<a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWxpb3Mta2xpbmlrZW4uZGUvY3V4aGF2ZW4v" target=\"_blank\" title=\"Helios Seehospital Sahlenburg\">Helios Seehospital Sahlenburg</a> </span></td>
</tr>
</table>
<p>Die Zeit vergeht im Fluge. &#8211; Eine alte Redensart, die aber immer wieder ihre Berechtigung beweist. Drei Monate sind vergangen. Drei Monate? &#8211; Ist das schon so lange her? &#8211; Tats&#228;chlich, ein Blick auf den Kalender tritt den Beweis an. Drei Monate nach der Operation ist eine ambulante Wiedervorstellung n&#246;tig. Die &#196;rzte kontrollieren die korrekte Position der Endoprothese in meiner Wirbels&#228;ule. Wenn die R&#252;ckenwirbel L5 und L4 auch korrekt mit der k&#252;nstlichen Bandscheibe aus Titan verwachsen sind, dann ist alles okay, und der Heilungsprozess ist abgeschlossen.</p>
<p>Es ist kurz nach 8 Uhr als ich mich auf den Weg mache. Auf nach Sahlenburg bei Cuxhaven. Ein grauer Morgen erwartet mich. Die Strassen sind feucht und dunkel. Leichter Nieselregen erschwert die Sicht. Dazu kommt noch die Gischt der vor mir fahrenden Autos. Ganz allm&#228;lig wird es heller. Kaum war ich auf der Autobahn mahnt mich das Navigationssystem die Autobahn in Lauenau schon wieder zu verlassen.</p>
<p>Unfallstelle zwischen Lauenau und Bad Nenndorf mit 4 km Stau. &#8211; Die Fahrt f&#228;ngt ja toll an. Also der U9 folgen und in Bad Nenndorf geht es wieder auf die Autobahn. Bis Hannover dichte Verkehrslage, und dort auch kr&#228;ftiger Regen. Am Flughafen Hannover vorbei geht es weiter Richtung Norden bis zum Kreuz Walsrode. Auch hier sehr viel Verkehr um diese Zeit. Der Regen hat hinter Hannover wieder nachgelassen. Aber ganz viel Gischt durch die Fahrzeuge.</p>
<p>Am Kreuz Walsrode geht es nun Richtung Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven. Hier ist viel weniger Verkehr, und hinter Bremen ist die Strasse v&#246;llig trocken. Je weiter ich in Richtung Norden unterwegs bin, umso besser wird das Wetter. Um 12:18 Uhr betrete ich die Ambulanz des Helios Seehospital in Sahlenburg. Drei Pausen habe ich eingelegt auf dem Weg. In meinem R&#252;cken versp&#252;re ich einen ganz leichten, kaum wahrnehmbaren Schmerz. Die Dame im Empfang schickt mich zum R&#246;ntgen. Die Gro&#223;baustelle scheint in den vergangenen drei Monaten kaum voran gekommen zu sein.</p>
<p>Vom R&#246;ntgen zur&#252;ck bin ich um 13:00 Uhr beim Arzt. Er wirft einen Blick auf die Aufnahmen meiner Wirbels&#228;ule, und fragt nach meinem Zustand. Das Gespr&#228;ch dauert eine Weile. Zum Ende werde ich in sechs Monaten noch einmal hergebeten.</p>
<p>Also verabschiedet man sich mit den typischen Gru&#223;floskeln und ich mache mich auf den Weg zu den Fischhallen. Wenn ich schon hier oben bin, werde ich ein wenig Frischfisch und auch ein St&#252;ck ger&#228;ucherten Fisch f&#252;r meine Mutter mitbringen. Auf zur Niedersachsenstrasse in die Halle X zum <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nZndlbmR0LmNvbS8=" target=\"_blank\" title=\"G.F. Wendt GmbH Seefischgro&#223;handel\">Seefischgro&#223;handel G.F. Wendt GmbH</a>. Eine <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TY2hpbGxlcmxvY2tlbl8lMjhGaXNjaCUyOQ==" target=\"_blank\" title=\"Begriff: Schillerlocke\">Schillerlocke</a> und ein St&#252;ck ger&#228;ucherter <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9IZWlsYnV0dA==" target=\"_blank\" title=\"Begriff: Heilbutt\">Heilbutt</a> und dazu vier ganz frische <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9QYW5nYXNpdXM=" target=\"_blank\" title=\"Begriff: Pangasius\">Pangasius</a>-Filets.</p>
<p>Mit dieser Fracht mache ich mich auf den Weg nach Hause. Schnell noch etwas Diesel f&#252;r die R&#252;ckreise fassen, und schon fahre ich wieder Richtung Weserbergland. Gegen 15:30 Uhr, ich bin schon wieder hinter Bremen und befinde mich kurz vor Walsrode, bemerke ich das es bereits sehr tr&#252;be ist. Etwas diesig. Es beginnt zu nieseln. Ganz toll. Die letzte gute Stunde ist sehr viel Verkehr. Besonders auf die letzten Kilometer ab Hannover Herrenhausen in Richtung Dortmund. In Bad Nenndorf fahre ich ab. Der Verkehrsfunk berichtet von einem langen Stau bei Rehren. Die letzten Kilometer geht es nun in aller Ruhe &#252;ber die Landstrasse nach Hause.</p>
<p>Um 17:20 Uhr bin ich wieder daheim. Kaum Schmerzen, ein wenig beim Sitzen, aber sonst alles okay, &#8211; 3 Monate nach meiner Operation. Mit der k&#252;nstlichen Bandscheibe aus Titan in meiner Wirbels&#228;ule. Wenn es allein so bliebe, w&#228;re die Operation ein voller Erfolg gewesen.</p>
<p>Wenn es noch ein wenig besser wird in den kommenden Wochen und Monaten, &#8211; dann w&#228;re das vor Freude kaum auszuhalten. Nun bleibt mir nur noch die Aufgabe den Fisch zu zu bereiten und ein leckeres und leichtes Abendessen zu machen. Ich grille das Pangasiusfilet, dazu gibt es Kartoffelr&#246;sti und Gem&#252;se.</p>
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		<title>Durchgeschlafen</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/10/23/durchgeschlafen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 05:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen war es f&#252;r mich sehr schwierig ein geregeltes Alltagsleben zu f&#252;hren. Die Belastung durch die sehr starken Schmerzen waren allgegenw&#228;rtig. Weiterhin fehlte es dem K&#246;rper am erholsamen Schlaf. Die Schmerzsituation hat sich nicht wirklich verbessert. Ich hatte zwar gestern den Eindruck, als ob es etwas besser geworden w&#228;re, &#8211; die Realit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/10/23/durchgeschlafen/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>In den letzten Tagen war es f&#252;r mich sehr schwierig ein geregeltes Alltagsleben zu f&#252;hren. Die Belastung durch die sehr starken Schmerzen waren allgegenw&#228;rtig. Weiterhin fehlte es dem K&#246;rper am erholsamen Schlaf. Die Schmerzsituation hat sich nicht wirklich verbessert. Ich hatte zwar gestern den Eindruck, als ob es etwas besser geworden w&#228;re, &#8211; die Realit&#228;t holte mich dann allerdings ganz schnell wieder ein.</p>
<blockquote><p>Besuch bei meinem Vater</p></blockquote>
<p>Gestern habe ich dann wieder einmal all meine Kraft zusammen genommen, um meinen Vater im Krankenhaus zu besuchen. Er ist seit einigen Tagen von der Intensivstation auf die urologische Station verlegt worden. Gestern stand ein Gespr&#228;ch mit den behandelnden Arzt &#252;ber die weitere Behandlung an.</p>
<p>Leider ist er noch immer sehr schwach und hat wiederholt neurologische Defizite. &#8211; So klingt es etwas harmloser! Fakt ist, dass er in einem &#8220;normalen&#8221; Gespr&#228;ch ganz pl&#246;tzlich sehr weit abdriftet, und ganz merkw&#252;rdige Dinge erz&#228;hlt. Dann ist er weit weg von der Realit&#228;t. Am Mittwoch wird ein Neurologe seinen Zustand begutachten, und in der kommenden Woche wird er vermutlich zu einer Rehabilitationsma&#223;nahme das Krankenhaus verlassen.</p>
<blockquote><p>Ich bin kaputt und m&#252;de</p></blockquote>
<p>Weiterhin habe ich gestern einen mittleren Fu&#223;marsch unternommen. Am Vormittag bin ich zur Apotheke gegangen, und beim Besuch im Krankenhaus war kein Parkplatz zu bekommen. Daher musste ich den PKW in einiger Entfernung parken, und dann halt zu Fu&#223; zum Krankenhaus gehen. Daher war ich gestern Abend doch sehr m&#252;de und kaputt.</p>
<blockquote><p>Der Mond scheint hell in der Nacht</p></blockquote>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/vollmond+wolken.jpg" alt="N&#228;chtlicher Vollmond" title="N&#228;chtlicher Vollmond" border="0" height="225" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Als ich das Licht im Wohnzimmer ausgeschaltet habe, bemerkte ich den hellen Mond, &#8211; beinahe Vollmond &#8211; am Himmel. Es war kurz nach 22:00 Uhr als ich im Bett lag, &#8211; und auch nahezu sofort eingeschlafen bin. Wach werde ich um 5:56 Uhr am heutigen Morgen. Jasmin will ganz leise aufstehen und den Wecker deaktivieren bevor er Signal gibt. Dabei rutscht ihr das Teil aus der Hand, und f&#228;llt lautstark zu Boden.</p>
<blockquote><p>Fast 8 Stunden an einem St&#252;ck?</p></blockquote>
<p>Ich bin wach und versuche mich sofort zu erinnern wie h&#228;ufig ich wach war, und ob ich aufgestanden war. &#8211; Beides Fehlanzeige, ich habe durchgeschlafen. Nach so viel Tagen der n&#228;chtlichen Pein endlich wieder einmal durchgeschlafen. &#8211; Welch eine Erholung. Die F&#252;&#223;e brennen und schmerzen als ich das Bett verlasse um den Tag zu beginnen. Das alte Bild!</p>
<p>Hatte ich gedacht &#8211; ja gehofft &#8211; die Schmerzen w&#252;rden &#252;ber Nacht von alleine verschwinden? &#8211; Man darf doch noch tr&#228;umen!</p>
<p>Heute ist aber ein Tag der Hoffnung. Ich habe einen Termin bei einem Facharzt f&#252;r Neurologie. Er hat hoffentlich eine M&#246;glichkeit, mich von den Schmerzen in den F&#252;&#223;en zu befreien. Um 11:00 Uhr muss ich bei ihm sein. Also frisch ans Werk in einen neuen und hoffnungsvollen Tag. &#8211; Leider noch immer mit starken Schmerzen.</p>
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		<title>Eine Woche zu Hause!</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/10/02/eine-woche-zu-hause/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 20:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endoprothese]]></category>
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		<category><![CDATA[21 Postoperativer Tag]]></category>
		<category><![CDATA[3. Postoperative Woche]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht wie im Flug. Das kann, &#8211; so glaube ich zumindest, nahezu jeder best&#228;tigen. Heut&#8217; vor einer Woche bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seit einer Woche bin ich nun wieder daheim, und die Zeit hier rast nur so dahin. Nach dem Aufstehen und der Morgentoilette steht der Hausarztbesuch an. Er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/10/02/eine-woche-zu-hause/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die Zeit vergeht wie im Flug. Das kann, &#8211; so glaube ich zumindest, nahezu jeder best&#228;tigen. Heut&#8217; vor einer Woche bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seit einer Woche bin ich nun wieder daheim, und die Zeit hier rast nur so dahin. Nach dem Aufstehen und der Morgentoilette steht der Hausarztbesuch an. Er ist mit der Wundkontrolle sowie der Thromboseprophylaxe beauftragt.</p>
<p>Clexane 40 mg spritze ich mir am Abend subcutan selbst. Heute steht aber die Blutentnahme zur Kontrolle an. Au&#223;erdem kann ich den Arztbesuch mit einem kleinen Spaziergang verbinden.</p>
<p>Beim Doktor ist nicht sehr viel los, daher brauche ich nicht all zu lange warten. Im Labor schon einmal Blutabnahme, nach nur kurzer Wartezeit bin ich auch schon dran. Wunde sieht gut aus, Heilungsverlauf normal, von mir ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse und schon bin ich wieder drau&#223;en. Kleiner Spazierweg zur&#252;ck, und dann ein gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck mit Jasmin.</p>
<p>Am Nachmittag gehen Jasmin und ich zu einem gro&#223;en Spaziergang vor die T&#252;r. Verbunden wird der kleine Fu&#223;marsch mit dem Einkauf von ein paar Lebensmittel. Dabei kommen die Schmerzen im rechten Bein zur&#252;ck. Die letzte Infiltration mit Kortison liegt nun 8 Tage zur&#252;ck. Wie angenehm war doch das Leben ohne Schmerzen. Nun kommt der D&#228;mon &#8220;Schmerz&#8221; zur&#252;ck, und will wieder Besitz von mir und meinem Leben ergreifen.</p>
<p>Nach dem Einkauf kann ich meiner Lieblingsbesch&#228;ftigung nachgehen. Das Kochen habe ich doch in den letzten drei Wochen vermisst. Nach dem gem&#252;tlichen Abendessen und der obligatorischen Thrombosespritze wird noch ein wenig Fern gesehen. Beim Liegen kommen dann auch wieder die Schmerzen in den Beinen dazu.</p>
<p>Fazit f&#252;r heute: Kein sehr sch&#246;ner Tag, &#8211; aber noch im positiven Bereich. Da gab es durchaus schlechtere Tage.</p>
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		<item>
		<title>Ich stehe auf</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/14/ich-stehe-auf/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte das rechte Bein einfach weg und war irgendwie &#8220;instabil&#8221;.</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/frueh_am_morgen.jpg" alt="Der Tag beginnt" title="Der Tag beginnt" border="0" height="200" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Doch heute wird es kein zur&#252;ck mehr geben. Ich will aufstehen. Es ist sehr fr&#252;h am Morgen als ich erwache. Beim Blick aus dem Fenster kann ich zwischen den Baumst&#228;mmen einen etwas helleren Himmel erkennen. In unserem Zimmer ist es noch ganz still. Auch auf der Station selbst hat das t&#228;gliche Routine-Treiben noch nicht begonnen.</p>
<p>Die Pillenschachtel steht auf dem Nachttisch. Die Nachtschwester hat sie noch verteilt. Ich nehme ganz leise meine Bauchbinde und lege sie an.</p>
<blockquote><p>Vielleicht kann ich ja zur Toilette gehen?</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich ist der Gedanke schwachsinnig. Wenn ich zum ersten Mal aufstehe, dann doch nur mit Unterst&#252;tzung einer Schwester, eines Pflegers oder Physiotherapeuten und nicht allein mitten in der Nacht.</p>
<p>Zum letzten Mal verwende ich die Urinflasche am Bett. Dann muss ich aber doch wieder ein wenig eingeschlafen sein, denn ich erwache erneut als Dennis herein kommt um uns zu wecken, Temperatur und Blutdruck zu messen. In der vergangenen Nacht muss auch ein Arzt mehrfach am Bett von Frank gewesen sein, denn gestern wurde Frank operiert. Das habe ich aber nur schemenhaft registriert.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/stationsmoped.jpg" alt="Gehwagen" title="Gehwagen" border="0" height="300" hspace="0" vspace="0" width="195" /></td>
</tr>
</table>
<p>Nachdem Dennis seine Arbeit bei uns erledigt hat, kommt eine Schwester herein. Sie besorgt einen Gehwagen. Nicht ein Rollator wie man ihn von &#228;lteren Menschen her kennt, &#8211; nein dieser ist so hoch, dass man die Arme ausgestreckt auf Polstern legen kann, und f&#252;r die H&#228;nde Griffe hat. Und schon &#8220;schmei&#223;t&#8221; sie mich aus dem Bett. Ich gehe ganz vorsichtig Schritt f&#252;r Schritt in Richtung Badezimmer um mich am Waschbecken zu waschen, zu rasieren und mir die Z&#228;hne zu putzen.</p>
<p>Zur&#252;ck am Bett ziehe ich mir die Sporthose sowie ein T-Shirt an. Nach der Kurzvisite durch Herrn B. werde ich zum R&#246;ntgen bestellt. Ich schnappe mir den Gehwagen und schiebe los.</p>
<blockquote><p>Aus dem Zimmer heraus</p></blockquote>
<p>Man was bin ich stolz. Schritt f&#252;r Schritt geht es voran. Ich bin auf dem Stationsflur. Vorbei an den Fahrst&#252;hlen, vorbei an der Pflegerischen Aufnahme und ich bin in der R&#246;ntgenabteilung.</p>
<p>Nach kurzer Wartezeit bin ich auch schon dran. Ich lege meine Bauchbinde ab, stelle den Gehwagen ab und stehe ohne jegliche Hilfestellung ganz allein auf meinen Beinen und werde ger&#246;ntgt.</p>
<p>Nach dem ich die St&#252;tzbinde wieder umgelegt habe, schiebe ich mit den Bildern mit Hilfe des Rollators zur&#252;ck zur Station. Auf dem Weg zur&#252;ck kommt mir der Stationsarzt entgegen und wirft gleich mit mir auf dem Flur einen Blick auf die Aufnahmen.</p>
<blockquote><p>Die Prothese sitzt absolut korrekt!</p></blockquote>
<p>Als ich zur&#252;ck im Zimmer bin, kann es Dieter nicht fassen, dass ich gleich nach dem ersten Aufstehen gleich mit dem Rollator zum R&#246;ntgen gegangen bin. Ich fand das in Ordnung, schlie&#223;lich hei&#223;t es jetzt schnell wieder &#8220;in Gang&#8221; und auf die Beine zu kommen.</p>
<p>Jetzt lege ich mich aber gleich wieder hin. Ist doch etwas anstrengend. Schmerzen habe ich nicht. Heute Nachmittag werde ich noch einmal einen kurzen Spaziergang unternehmen.</p>
<p>Nach dem Mittagessen liegt man im Bett und ruht, wie Dieter es nennt. Als es dann den Kaffee am Nachmittag gegeben hat, mache ich mich auf den Weg durchs Krankenhaus.</p>
<p>Zur Toilette war ich ja bereits zwei oder drei Mal gegangen, &#8211; nun geht es den Flur entlang aus der Station.</p>
<blockquote><p>Mit jedem Schritt wird es besser.</p></blockquote>
<p>Die ersten Schritte am Morgen waren noch sehr beschwerlich, &#8211; au&#223;erdem vermisste ich noch die &#8220;Sicherheit&#8221;.<br />
Nun ist das allerdings schon eine andere Sache. Ohne Hilfe des Rollators gehe ich auf meinen Beinen. Ich will es nicht &#252;bertreiben doch ich bin sehr stolz auf mich.</p>
<p>Gegen Abend bekomme ich Besuch. Jasmin ist mit der Bahn gekommen und bleibt bis Sonntag. Die Klinik hat ein G&#228;stehaus direkt auf dem Gel&#228;nde. Da gibt es viel zu erz&#228;hlen. Jasmin erz&#228;hlt von zu Hause, &#8211; ich erz&#228;hle von der Operation, dem Heilungsverlauf und den Genesungsfortschritten.</p>
<p>Sonntag haben wir uns einen Spaziergang an den Strand vorgenommen. Jasmin bel&#228;chelt das etwas und glaubt das wohl eher nicht, aber es wird genau so kommen.</p>
<p>Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Ich hoffe die Fortschritte gehen weiter!</p>
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		<title>Tag der OP</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 19:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bandscheibenendoprothese]]></category>
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		<category><![CDATA[künstliche Bandscheibe]]></category>
		<category><![CDATA[L5S1]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;. Tag der Operation Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/12/tag-der-op/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/haende_mit_skalpell.jpg" alt="Der Tag der Operation" title="Der Tag der Operation" border="0" height="199" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;.</p>
<blockquote><p>Tag der Operation</p></blockquote>
<p>Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe also noch einmal zur Toilette. Um 8:00 Uhr nehme ich die &#8220;Vorbereitungstabletten&#8221; mit einer kleinen Menge Mineralwasser. Mehr ist nicht erlaubt.</p>
<p>Dennis, &#8211; der Zivi der Station verteilt das Fr&#252;hst&#252;ck. Wir scherzen noch. Er w&#252;rde mir ja auch ein Fr&#252;hst&#252;ck bringen, &#8211; allerdings nur wenn ich die &#8220;Schweinerei&#8221; die ich dann im Operationssaal verursachen w&#252;rde, auch wieder entfernen w&#252;rde.</p>
<p>Diese Vorbereitungsmedikamente sind die sogenannten &#8220;Schei&#223;egalleckmichamArsch&#8221;-Tabletten. Man wird ganz ruhig und nimmt die Welt um einen herum nicht mehr wirklich klar war. Frank betritt mit der Schwester das Zimmer. Ein &#8220;Neuer&#8221;. Auf das das Zimmer voll werden wird. Er gibt mir die Hand und stellt sich vor, &#8211; doch die Tabletten wirken schon. Das ist alles ja so weit weg.</p>
<p>Wie ich aus dem Zimmer geholt worden bin, welcher Weg dann eingeschlagen worden ist, wie ich in den Operationsbereich eingeschleust worden bin, &#8211; all das habe ich verschlafen. Als ich erwache bin ich im Vorraum des OPs. Eine Narkoseschwester spricht mich an.</p>
<blockquote><p>Stau im OP.</p></blockquote>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/arzt_wartet.jpg" alt="Warten vorm Operationssaal" title="Warten vorm Operationssaal" border="0" height="232" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Es geht noch nicht los. Leichte Verz&#246;gerung. Wir sprechen &#252;ber Hameln und das sie seit einiger Zeit ein Wohnmobil besitzt. Mir ihrem Mann ist sie nun auf der Suche nach sch&#246;nen Zielen. Da kommt auch der Chef der An&#228;sthesie Dr. B. ebenfalls zu mir. Ich hatte mich gestern im Vorgespr&#228;ch sehr nett mit ihm unterhalten. Eine Runde Skat k&#246;nnte man noch spielen um die Wartezeit zu &#252;berbr&#252;cken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ja haben sie denn die Karten nicht in der Tasche Herr M&#252;ller&#8221; fragt er mich.</p></blockquote>
<p>Doch nun geht es los. Es gibt die Narkose. Von vier soll ich doch bitte runterz&#228;hlen.</p>
<p>4 &#8211; 3 &#8230; An mehr kann ich mich wirklich nicht erinnern.</p>
<p>Als ich wieder erwache liege ich bereits wieder auf Zimmer 4 auf der Station 1. Es ist 17:30 Uhr. Ein Arzt steht am Fu&#223;ende meines Betts und m&#246;chte, dass ich die F&#252;&#223;e bewege. Ich werde ihn noch h&#228;ufiger sehen in den n&#228;chsten Stunden. Immer wieder kommt er zur Kontrolle an mein Bett. &#8211; Doch ich bin noch so m&#252;de! Ich will schlafen.</p>
<p>Da geht die Zimmert&#252;r auf, und das Abendbrot wird gebracht. Ich bekomme einen Schnabelbecher mit Fr&#252;chtetee sowie eine Scheibe Graubrot mit Wurst belegt, und in kleine mundgerechte St&#252;cke geschnitten.</p>
<blockquote><p>Es gibt schon wieder etwas zu essen!</p></blockquote>
<p>Langsam werde ich immer klarer im Kopf und nehme meine Umwelt wieder bewusst wahr. Es ist gegen 19:30 Uhr als das Telefon am Bett klingelt. Ganz vorsichtig versuche ich den H&#246;rer zu erreichen. Jasmin ruft an, und fragt nach dem &#8220;Rechten&#8221;. Mir geht es ganz gut, die Stimme ist noch etwas rauh vom Beatmungsschlauch. Das wird sich aber in den n&#228;chsten Stunden ganz sicherlich noch bessern. Das Gespr&#228;ch dauert nicht sehr lang. Ich bin doch noch m&#252;de. Zuhause wei&#223; man nun Bescheid, dass die Operation &#252;berstanden ist. Irgendwie vergeht der Abend, &#8211; ich wei&#223; nicht mehr so genau wie. Habe wohl doch die meiste Zeit verschlafen.</p>
<p>In der Nacht werde ich immer wieder von einem Arzt geweckt. Er kontrolliert die Funktionalit&#228;t der Beine, F&#252;&#223;e und Zehen. Ich schlafe immer wieder ganz schnell wieder ein.</p>
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