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	<title>Bandscheibenendoprothesen-Blog &#187; Bandscheibenprothese</title>
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	<description>Das Online-Tagebuch eines Bandscheibenpatienten</description>
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		<title>Jedem&#8217;s Packerl</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 05:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Tage vergehen. Gute Tage &#8211; schlechte Tage. Und dann kommt es auch h&#228;ufig anders als man denkt oder plant. So fuhr ich dann am Montag doch nicht nach Sahlenburg. Noch einmal nach Absprache ein Versuch beim Hausarzt gestartet. Der Erfolg trat sofort ein. Der R&#252;ckenschmerz verschwand Auf die Infusion, die das Brennen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/11/22/jedems-packerl/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die Tage vergehen. Gute Tage &#8211; schlechte Tage. Und dann kommt es auch h&#228;ufig anders als man denkt oder plant. So fuhr ich dann am Montag doch nicht nach Sahlenburg. Noch einmal nach Absprache ein Versuch beim Hausarzt gestartet. Der Erfolg trat sofort ein.</p>
<blockquote><p>Der R&#252;ckenschmerz verschwand</p></blockquote>
<p>Auf die Infusion, die das <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sd3MtYmxvZy5kZS8yMDA3LzExLzE4L3NhbHpzYXVyZS8=" title=\"Salzs&#228;ure\">Brennen in den Adern</a> zur folge hatte, wurde aber am Montag dann doch verzichtet. Ich werde wohl im Moment damit Leben m&#252;ssen, dass sich mein Zustand wie bei st&#252;rmischer See ver&#228;ndert. Diese Situation war bereits vor der Operation all gegenw&#228;rtig gewesen. Es gab Tage ganz ohne Schmerzen, &#8211; und am folgenden Tag konnte ich nicht die einfachsten Dinge des Lebens erledigen. So stark war dann der Schmerz.</p>
<p>Alle Hoffnungen hatte ich in diese Operation, in dieses St&#252;ck Metall, in diese Endoprothese gesteckt. Zur Zeit hat sich diese Hoffnung (noch) nicht erf&#252;llt.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/raue_ostsee.jpg" alt="Wellen treffen ein" title="Wellen treffen ein" border="0" height="224" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Man leidet unter diesen Schmerzen. Kann sein &#8220;normales&#8221; Leben nicht bew&#228;ltigen. So einfache Dinge wie rasieren oder Z&#228;hneputzen werden zur H&#246;llenqual. Wenn man es dann bewerkstellig hat, ist der K&#246;rper v&#246;llig alle. Man ist ersch&#246;pft und ben&#246;tigt mehrere Stunden um sich davon zu erholen. Es ist wie eine gro&#223;e Welle, &#8211; ein Brecher. Nach der Spritze am Montag befinde ich mich wieder im Wellental. Man kann wieder alles machen und lebt sofort wieder auf. Lebenskraft und Lebensmut kehren zur&#252;ck. Das menschliche Gehirn wird nicht mehr mit st&#228;ndigen Schmerzreizen bombardiert.</p>
<blockquote><p>Schicksal</p></blockquote>
<p>So wird es wohl bleiben. Mehr als zwei Monate sind vergangen. Die Heilung sollte komplett abgeschlossen sein. Die Schmerzen werden wieder kommen. Fr&#252;her oder sp&#228;ter. Ich hoffe nat&#252;rlich sp&#228;ter. Vielleicht werden die Abst&#228;nde gr&#246;&#223;er und die Intensit&#228;t geringer. Ich hoffe nat&#252;rlich das die Abst&#228;nde sehr gro&#223; werden und die Intensit&#228;t sehr gering ausfallen wird.</p>
<p>Das ist dann wohl mein Packerl was ich zu tragen habe. Jeder hat es. Der eine hat ein gr&#246;&#223;eres und schwereres Packerl, und der andere halt ein kleineres oder leichteres Packerl. Man selbst meint nat&#252;rlich, dass das eigene besonders gro&#223; und schwer sei. Und genau dann kommt manchmal die R&#252;ckkehr in die Realit&#228;t.</p>
<p>Bei mir kam dieser Hinweis am Montag in der Fr&#252;h. An Schlaf war ab 4:00 Uhr nicht mehr zu denken. Und als ich die Emails abrufe finde ich eine Email hier aus dem Weblog. Absender ist <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdGFuZC11cC1pbml0aWF0aXZlLmRlL3VlYmVyLW1pY2gv" target=\"_blank\" title=\"Hamoun Kamai\">Hamoun Kamai</a>. Als er am Sonntag Abend durch das Internet surfte, stie&#223; er wohl irgendwie auf meine Seite. Er betreibt ebenfalls ein Blog mit dem Namen <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdGFuZC11cC1pbml0aWF0aXZlLmRlLw==" target=\"_blank\" title=\"Stand Up - Initiative gegen Querschnittsl&#228;hmung\">Stand Up</a>. Auch er hat sein Packerl zu tragen. Dann wird man sich erst einmal bewu&#223;t, wie schwer es auch andere haben. Manchmal ist das auch n&#246;tig um trotz der Schmerzen und Beeintr&#228;chtigungen in der Lebensqualit&#228;t den Lebensmut nicht zu verlieren.</p>
<blockquote><p>Danke</p></blockquote>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/danke_auf_postit.jpg" alt="Danke - Vielen Dank an alle!" title="Danke - Vielen Dank an alle!" height="281" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Und so will ich an dieser Stelle all den Menschen meinen ganz herzlichen Dank aussprechen, die in meiner Zeit seit dem Jahre 1996 mit dazu beigetragen haben, meine Situation zu verstehen oder sich alle M&#252;he gegeben haben, die Situation positiv zu ver&#228;ndern.</p>
<p>Wenn man in so einer Situation beginnt Namen zu nennen l&#228;uft man ganz schnell Gefahr jemanden zu vergessen. Doch genau dieser jemand ist dann stark beleidigt, das er nicht genannt wurde. Trotzdem begebe ich mich hier und jetzt auf diese Gradwanderung und versuche mein Gl&#252;ck.</p>
<ol>
<li><strong>Meine Familie</strong> &#8211; Sie hat immer zu mir gestanden, hat mich immer so gut es eben ging unterst&#252;tzt.</li>
<li><strong>Meine Lebensgef&#228;hrtin</strong> &#8211; Sie hat mich, seit wir zusammen sind, immer wieder aufgebaut. Sie hat mir den Lebensmut gegeben. Sie war auch der Antrieb f&#252;r mich, immer wieder hart zu k&#228;mpfen um die Situation hoffentlich positiv zu ver&#228;ndern. Sie hat immer Verst&#228;ndnis gehabt, wenn ich nicht gut drauf war. Sie hat immer wieder ihre Interessen zur&#252;ck gesteckt, und hat R&#252;cksicht auf mich und meine Situation genommen.</li>
<li><strong>Meine wenigen Freunde</strong> &#8211; Die zu mir gehalten haben. Trotz der Belastung und Beeintr&#228;chtigung durch meine Krankheit.</li>
<li><strong>All den &#196;rzten</strong> &#8211; Die wenigen die wirklich versucht haben, all ihr Fachwissen zu geben um mir zu helfen. (Wenn es auch wenige waren) Die sich angestrengt haben, und doch nicht siegen konnten. Aber nicht den vielen die nicht den Mumm hatten, mir ins Gesicht zu sagen, dass sie keine Ahnung hatten. Die immer nur schlaue Spr&#252;che, und keine wirkliche Hilfe parat hatten. &#8211; Und davon gab es sehr sehr viele. Euch danke ich hier ganz sicher nicht.</li>
<li><a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wZmVpZmZlcnNjaGUtc3RpZnR1bmdlbi5kZS8=" target=\"_blank\" title=\"Pfeiffersche Stiftung in Magdeburg\"><strong>Pfeiffersche Stiftung Magdeburg</strong></a> &#8211; Allen voran Chefarzt Dr. Sch. sowie seinem gesamten &#196;rzte-, Pflege- und Helferteam. Sie haben sich im Jahre 2001 an eine Operation gewagt, die andere Fachkliniken abgelehnt hatten. Der Erfolg der Ma&#223;nahme kann unterschiedlich bewertet werden. Die akuten L&#228;hmungen im rechten Bein wurden auf jeden Fall dauerhaft beseitigt.</li>
<li><a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2htZXJ6a2xpbmlrLmNvbS8=" target=\"_blank\" title=\"Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim\"><strong>Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim</strong></a> &#8211; Die mir bei meinem siebenw&#246;chigen Aufenthalt sowie in den darauf folgenden sechs Monaten erfolgreich die Schmerzen genommen hatten.</li>
<li><a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWxpb3Mta2xpbmlrZW4uZGUvY3V4aGF2ZW4v" target=\"_blank\" title=\"Helios Seehospital Sahlenburg\"><strong>Helios Seehospital Sahlenburg</strong></a> &#8211; Vielen Dank an den Chefarzt Dr. M., sowie dem gesamten &#196;rzte-, Pflege- und Helferteam f&#252;r ihre Bem&#252;hungen und ihr knowhow. (Mit Ausnahme des Stationsarztes Herrn B.) Vielleicht kommt die positive Wirkung ja noch, &#8211; auch wenn es im Moment nicht danach aussehen mag. Aber sie haben es wenigstens versucht.</li>
<li><a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdGFuZC11cC1pbml0aWF0aXZlLmRlLw==" target=\"_blank\" title=\"Stand Up - Initiative gegen Querschnittsl&#228;hmung\"><strong>Hamoun Kamai</strong></a> &#8211; Als ich beinahe ganz unten war, hat er mich mit einer ganz einfachen Email und einem Link zu seiner Website wieder aufgebaut.</li>
<li><a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYXJzdGVuLW11ZWxsZXIub3JnL2NvbnRlbnQvdmlldy8xOS80Mi8=" target=\"_blank\" title=\"Serviceb&#252;ro des grafischen Gewerbes - Referenzen\"><strong>Meine Kunden</strong></a> &#8211; Die in den vergangenen drei bis vier Monaten Verst&#228;ndnis f&#252;r meinen Gesundheitszustand hatten und haben, und zu mir gehalten haben. Die weiterhin Projekte und Termine anfragen, und so die finanzielle Basis f&#252;r mich bilden.</li>
<li>Alle <strong>die</strong>, die nicht genannt worden sind &#8211; Und da gibt es ganz sicherlich noch eine ganze Menge. Ich denke an die beiden Sanis, die mich am 18. September 2007 zum CT-Termin nach Cuxhaven und dann zur&#252;ck nach Sahlenburg gefahren haben. Nat&#252;rlich meinem <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5raWVobmJhdW1zd29ybGQuZGUv" target=\"_blank\" title=\"Kiehnbaums World\">Schwager</a> und meine Schwester, die mich nach Sahlenburg gebracht haben bzw. mich wieder abgeholt haben. Die wenigen vom Stammtisch der <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R1eC5obQ==" target=\"_blank\" title=\"Linux- &amp; BSD-UserGroup im Weserbergland\">Linux- &amp; BSD-UserGroup im Weserbergland</a>&#8230;</li>
</ol>
<p>Alle die ich jetzt nicht erw&#228;hnt habe, k&#246;nnen gerne einen Kommentar hinterlassen. Dann k&#246;nnen die Besucher des Weblogs sehen, wem ich h&#228;tte auch noch danken sollen. Und auch danke an <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N0eWxlc3Bpb24uZGUv" target=\"_blank\" title=\"StyleSpion\">StyleSpion</a>. Sie veranstaltet die Aktion <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N0eWxlc3Bpb24uZGUvd2FzLW5ldHRlcy1mdWVyLXdhcy1uZXR0ZXMtZGFzLXdlaWhuYWNodHNnZXNjaGVua2Utc3BlY2lhbC8xMjg1Lw==" target=\"_blank\" title=\"Das Weihnachtsgeschenk-Special von StyleSpion\">Was Nettes f&#252;r was Nettes &#8211; Das Weihnachtsgeschenke-Special</a>. Ich beteilige mich mit diesem Beitrag daran.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://stylespion.de/wp-content/uploads/2007/11/weihnachtsgeschenke-stylespion.jpg" alt="Was Nettes f&#252;r was Nettes von StyleSpion" title="Was Nettes f&#252;r was Nettes von StyleSpion" height="145" width="400" /></td>
</tr>
</table>
<p>Vielen Dank an &#8220;Alle&#8221;.</p>
 <img src="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=54" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Die R&#252;ckkehr</title>
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		<comments>http://www.lws-blog.de/2007/11/09/die-ruckkehr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 10:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Routine beherrscht den Tagesablauf. Einiges war liegen geblieben in den letzten Wochen. Einiges muss organisiert werden. Der gestrige Tag war so ein Tag. Abgeschlossene Projekte und Auftr&#228;ge mussten abgerechnet werden, die Buchhaltung bedarf einiger pr&#252;fenden Blicke, Anfragen von Kunden wurden abgearbeitet, Angebote mussten erstellt werden, Terminreservierungsw&#252;nsche vermerken. Gerade als ich f&#252;r einen Neukunden den Ist-Zustand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/11/09/die-ruckkehr/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Routine beherrscht den Tagesablauf. Einiges war liegen geblieben in den letzten Wochen. Einiges muss organisiert werden. Der gestrige Tag war so ein Tag. Abgeschlossene Projekte und Auftr&#228;ge mussten abgerechnet werden, die Buchhaltung bedarf einiger pr&#252;fenden Blicke, Anfragen von Kunden wurden abgearbeitet, Angebote mussten erstellt werden, Terminreservierungsw&#252;nsche vermerken. Gerade als ich f&#252;r einen Neukunden den Ist-Zustand seiner Internetseite analysiere schleicht er sich an.</p>
<p>Ganz vorsichtig und auf leisen Sohlen kommt er immer n&#228;her und hat sich auch schon eingenistet. Ich brauche ihn nicht, &#8211; will ihn wirklich nicht haben. So viele Jahre war er ein ungewollter, &#8211; aber st&#228;ndiger Begleiter. Er h&#228;tte von mir aus weg bleiben k&#246;nnen. So war ja schlie&#223;lich der Plan. Auf meine W&#252;nsche scheint er aber nicht im geringsten R&#252;cksicht zu nehmen.</p>
<blockquote><p>Der Schmerz ist zur&#252;ck</p></blockquote>
<p>Ich versp&#252;re ein zuerst ganz leichtes Stechen in meiner Lendenwirbels&#228;ule. Die beiden R&#252;ckenwirbel, L5 und L4, die gerade mit der Bandscheibenprothese aus Titan verwachsen m&#252;ssen, damit alles stabil und wie eine Einheit wird, sie schmerzen! Ich schiebe den Gedanken beiseite und ignoriere den Zustand. Abgelenkt durch die T&#228;tigkeiten nehme ich ihn dann auch nicht mehr wahr. Die Zeit vergeht und die Zubereitung des Abendessens steht an. Gegen 21:00 Uhr meldet er sich dann aber mit Nachdruck und in bestimmender Intensit&#228;t vollends zur&#252;ck. Nicht nur der R&#252;cken ist nun betroffen, auch der obere Teil des Unterschenkels bis hinauf zum Oberschenkel melden sich stark schmerzend zur&#252;ck.</p>
<p>Wie waren die letzten paar Tage doch erholsam. Welch neue Lebensqualit&#228;t hatte ich erhalten. Nach dem Zubett gehen schlafe ich dann aber trotz der Schmerzen ein. &#8211; Bis 4:07 Uhr gelingt es mir zu schlafen. Dann ist es vorbei. Es ist aus und vorbei!</p>
<p>Nach dem Aufstehen gehe ich wieder einmal durch die stockdunkle Wohnung. Nach wenigen Minuten verschwinden die Schmerzen in den Beinen. Haupts&#228;chlich ist eh nur das linke Bein betroffen. Gegen 4:30 Uhr lege ich mich ganz leise wieder ins Bett. Ich d&#246;se so vor mich hin. Schlafen kann man das nun wirklich nicht nennen. Immer wieder werde ich wach. Als Jasmin gegen 5:30 Uhr aufsteht, h&#228;lt auch mich nichts mehr im Bett.</p>
<blockquote><p>Den Tag beginnen mit dem ungewollten Begleiter</p></blockquote>
<p>So beginnt der heutige Tag mit h&#246;chst unangenehmen Schmerzen. Nach wiederholter Bewegung sind die Schmerzen im linken Bein dann einigerma&#223;en ertr&#228;glich. Der R&#252;cken schmerzt noch immer. Jetzt konzentriere ich mich wieder auf die anstehenden Routinearbeiten. Vielleicht sorgt diese Ablenkung f&#252;r ein gemindertes Schmerzempfinden. Zuerst auch mit Erfolg, &#8211; sp&#228;ter dann leider nicht mehr.</p>
<p>Da ist er also wieder, &#8211; mein so verhasster Begleiter. Noch immer kein langfristiger Erfolg. Noch immer beherrscht mich dieser D&#228;mon. Wenn ich ihn doch nur irgendwie erfolgreich absch&#252;tteln k&#246;nnte. Was w&#228;re das sch&#246;n.</p>
<p>Ich will die Schmerzen nicht mehr haben. Geh endlich weg von mir. Vielleicht helfen ja diese Zeilen wieder f&#252;r ein paar Minuten ihn nicht so intensiv zu registrieren. &#8211; Den Schmerz!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gef&#252;llte Paprikaschoten</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/10/16/gefullte-paprikaschoten/</link>
		<comments>http://www.lws-blog.de/2007/10/16/gefullte-paprikaschoten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 20:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute drifte ich ein klein wenig vom gewohnten Themenbereich ab. &#8211; Ich hoffe man verzeiht mir das. Ich hatte gestern vom Hausarzt eine Packung gabapentin-ct 300 mg 20 Hartkapseln gegen die starken Schmerzen im linken Fu&#223; erhalten. &#160; &#160; &#160; Auf eine Wirkung musste ich sehr lange warten. Gegen Abend des gestrigen Tages, hatte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/10/16/gefullte-paprikaschoten/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Heute drifte ich ein klein wenig vom gewohnten Themenbereich ab. &#8211; Ich hoffe man verzeiht mir das. Ich hatte gestern vom Hausarzt eine Packung</p>
<blockquote><p><strong>gabapentin-ct 300 mg</strong></p>
<p><strong>20 Hartkapseln</strong></p></blockquote>
<p>gegen die starken Schmerzen im linken Fu&#223; erhalten.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/gabapentin_schachtel.jpg" alt="gabpentin-ct 300 mg" title="gabpentin-ct 300 mg" border="0" height="218" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Auf eine Wirkung musste ich sehr lange warten. Gegen Abend des gestrigen Tages, hatte ich den Eindruck, dass die Schmerzen ein wenig ged&#228;mpft worden sind. Die letzte Nacht verlief relativ ruhig. Einmal wurde ich wach, es war 2:43 Uhr, aufstehen und zur Toilette, ein paar Minuten lang durch die dunkle Wohnung gehen, &#8211; danach gleich wieder ins Bett und weiterschlafen.</p>
<p>Ich werde wach als Jasmin ganz leise aufsteht. Ich muss auch raus. Mein Magen kneift, ich muss sofort zur Toilette.</p>
<blockquote><p>Durchfall?</p></blockquote>
<p>Das fehlt mir jetzt auch noch. Sollte das die Wirkung des neuen Schmerzmittel sein? Ich nehme doch ein Magenschutzpr&#228;parat, und dann diese Wirkung? Das muss also im Auge behalten werden. Auch nach dem Toilettengang habe ich Bauchschmerzen und -kneifen. Es gluckert und rumort ganz ordentlich.</p>
<p>Heute werden gef&#252;llte Paprikaschoten zubereitet. Gegen 9:00 Uhr gehe ich zu einem benachbarten <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYXJrdGthdWYuZGUvaW5kZXgucGhwP3RfY29udD1odHRwOi8vd3d3Lm1hcmt0a2F1Zi5kZS9jbXMvZmlsZWFkbWluL3NjcmlwdHMvZmlsaWFsX2ZpbmRlci5waHA/ZmlsaWFsSUQ9MjE3JmFtcDttZW51X25hdmk9U2VydmljZXMmYW1wO2xlZnRfbmF2aT00OQ==" target=\"_blank\" title=\"Marktkauf\">Supermarkt</a>, um die fehlenden Zutaten zu besorgen. Das ist schnell erledigt. Auf einem Dienstagmorgen um diese Uhrzeit sind nur wenige Kunden in den G&#228;ngen und an den Kassen unterwegs.</p>
<p><strong>Hier nun eine Liste der Zutaten f&#252;r 4 Portionen:</strong></p>
<ul>
<li>8 Paprikaschoten (rot, orange oder gelb)</li>
<li>1 gro&#223;e Fleischtomate</li>
<li>5 EL Tomatenmark</li>
<li>500 g Hackfleisch vom Rind</li>
<li>100 g Minipfifferlinge</li>
<li>150 g Minichampignons</li>
<li>1 Knoblauchzehe oder granulierter Knoblauch</li>
<li>2 x Knorr fix f&#252;r Chili con Carne</li>
<li>500 ml Wasser</li>
<li>1,5 l Gem&#252;sebr&#252;he</li>
<li>1 Becher Schmand</li>
<li>So&#223;enbinder hell</li>
<li>Raps-, Distel- oder Oliven&#246;l</li>
<li>2 Tassen Reis (Basmati, Jasmin oder Langkorn)</li>
<li>5 Tassen Gem&#252;sebr&#252;he</li>
<li>½ Tasse Parmesan</li>
</ul>
<p><strong>Die Zubereitung:</strong></p>
<p>Ich beginne mit der F&#252;llung.</p>
<p>Die<strong> Fleischtomate</strong> filetieren damit die Haut entfernt ist, oder kurz in kochendes Wasser geben und dann die Haut abziehen. Nun werden kleine St&#252;cke geschnitten.</p>
<p>Eine gro&#223;e antihaftbeschichtete Pfanne kommt auf den Herd. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten vorheizen. Nun kommt <strong>1 EL Raps&#246;l</strong> in die Pfanne. Distel-, Oliven- oder Sonnenblumen&#246;l tun es auch. Das <strong>Rinderhack</strong> wird nun ganz langsam kr&#252;melig angebraten. Die fein gehackte <strong>Knoblauchzehe</strong> hinzugeben. <span style="color: #ff0000">(frischen Knoblauch bitte nicht mit der Knoblauchpresse hinzuf&#252;gen &#8211; Bitterstoffe entstehen dann!)</span> Nun noch die <strong>Pfifferlinge</strong> und <strong>Champignons</strong> mit anbraten. Zum Schlu&#223; die <strong>Tomatenst&#252;cke</strong> bei bereits reduzierter Hitze hinzu geben. <strong>500 ml Wasser</strong> hinzugeben und nach und nach die beiden T&#252;ten <strong>Knorr fix f&#252;r Chili con Carne</strong>, die <strong>5 EL Tomatenmark</strong> und die <strong>½ Tasse Parmesan</strong> einr&#252;hren. 10 bis 15 Minuten leicht k&#246;cheln lassen. Danach vom Herd nehmen und abk&#252;hlen lassen.</p>
<blockquote><p>Die F&#252;llung ist fertig.</p></blockquote>
<p>Nun die <strong>Paprikaschoten</strong> vorbereiten. Mit einem spitzen und scharfen Messer vorsichtig den Deckel der Paprikaschoten abschneiden, und danach vorsichtig hin und herdrehen. So kann man den Deckel mit dem Samenstempel in einem St&#252;ck herausbekommen. Die innen liegenden wei&#223;en Streben vorsichtig entfernen, und danach den Samenstempel vom Deckel trennen. Da die Paprikaschoten sp&#228;ter in Gem&#252;sebr&#252;he &#8220;stehend&#8221; gegart werden sollen, werfen wir einen Blick auf die Spitze der Schote. Bereits beim Kauf suche ich Schoten aus, die an der Spitze eher glatt und eben sind. Das klappt nat&#252;rlich nicht zu 100%, die letzten Unebenheiten werden mit einem gro&#223;en scharfen Messer mit einem rechtwinkligen Schnitt beseitigt. Und schon &#8220;steht&#8221; die Paprikaschote von ganz alleine aufrecht.</p>
<p>Jetzt kommt die abgek&#252;hlte F&#252;llung in die so vorbereiteten Paprikaschoten. Zum Schluss kommt oben der Deckel wieder drauf. Ein gro&#223;er Br&#228;ter oder eine gro&#223;e Auflaufform dient zum garen. Die acht Paprikaschoten werden hineingestellt, und ca. 1,5 l Gem&#252;sebr&#252;he hineingef&#252;llt.</p>
<p>Nun werden die Paprikaschoten ca. 15 Minuten leicht k&#246;chelnd in der Gem&#252;sebr&#252;he gegart. (Br&#228;ter mit Deckel) Wenn man eine Auflaufform verwendet etwa 5 &#8211; 10 Minuten l&#228;nger garen.</p>
<blockquote><p>Die Paprikaschoten sind fertig.</p></blockquote>
<p>Wenn die Paprikaschoten zu k&#246;cheln beginnen wird wieder eine gro&#223;e antihaftbeschichtete Pfanne bei ¾ Hitze etwa 3 Minuten vorgeheizt. Es kommt wieder <strong>1 EL Pflanzen&#246;l</strong> hinein, und nun werden die <strong>zwei Tassen Reis</strong> hinzu gegeben. Der Reis wird bei st&#228;ndigem wenden 2 &#8211; 3 Minuten &#8220;angebraten&#8221;. Danach kommen die <strong>f&#252;nf Tassen Gem&#252;sebr&#252;he</strong> dazu, und der Reis wird bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten gekocht.</p>
<p>Er ist fertig, wenn die komplette Gem&#252;sebr&#252;he verkocht, bzw. in den Reis gezogen ist.</p>
<blockquote><p>Der Reis ist fertig.</p></blockquote>
<p>Zu guter Letzt bereiten wir die So&#223;e zu. Dazu nehmen wir den vorhandenen Rest Gem&#252;sebr&#252;he, &#8211; in dem die Paprikaschoten gegart worden sind, f&#252;llen sie in ein kleinen Topf, lassen sie vorsichtig aufkochen und f&#252;gen den <strong>Becher Schmand</strong> hinzu. Jetzt mit etwas So&#223;enbinder nach Wunsch etwas andicken.</p>
<blockquote><p>Guten Appetit.</p></blockquote>
<p>Nun ist es vollbracht. Ein leckeres Essen ist fertig. Auf dem Teller die Paprikaschote mit Reis und der So&#223;e anrichten und servieren. Dazu schmeckt ein trockener Wei&#223;wein oder Rosé.</p>
<p>Die Zutaten kosten zusammen ca. 20 Euro, die gesamte Zubereitungszeit betr&#228;gt etwa 2 Stunden.</p>
<hr width="100%" />Sie haben auch einen sch&#246;nen Rezeptvorschlag? Dann schreiben Sie mir. Vielleicht stelle ich schon bald auch Ihr Rezept hier vor. Sie m&#246;chten selbst Rezeptvorschl&#228;ge hier erstellen? Dann schreiben Sie mir. Ich richte Ihnen einen Zugang mit Berechtigung ein, und dann k&#246;nnen Sie auch schon loslegen.</p>
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		<title>Der linke Fu&#223;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 12:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endoprothese]]></category>
		<category><![CDATA[LWS]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibe]]></category>
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		<category><![CDATA[Bein]]></category>
		<category><![CDATA[Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[L5S1]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Prothese]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[42. KW, Montag fr&#252;h um 5:25 Uhr. Jasmins Urlaub ist zu Ende. Mein Vater sagte am Samstag bei unserem Besuch auf der Intensivstation: &#8220;&#8230;dann ist das sch&#246;ne Leben wieder vorbei&#8230;&#8221; Recht hat er. Ich war am Samstag mit Jasmin und meiner Mutter bei ihm zu Besuch. Er wurde sogar aus dem Bett &#8220;geholt&#8221; und f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/10/15/der-linke-fus/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>42. KW, Montag fr&#252;h um 5:25 Uhr. Jasmins Urlaub ist zu Ende. Mein Vater sagte am Samstag bei unserem Besuch auf der Intensivstation: &#8220;&#8230;dann ist das sch&#246;ne Leben wieder vorbei&#8230;&#8221;</p>
<p>Recht hat er. Ich war am Samstag mit Jasmin und meiner Mutter bei ihm zu Besuch. Er wurde sogar aus dem Bett &#8220;geholt&#8221; und f&#252;r etwa 60 Minuten auf einem Stuhle gesetzt. &#8211; Dort geht es weiter ganz langsam aufw&#228;rts.</p>
<blockquote><p>Ich kann nicht mehr</p></blockquote>
<p>Bei mir sieht es allerdings nicht so toll aus. Jeden Tag verschlechtert sich mein Zustand. Gestern Abend habe ich es vor lauter Schmerzen im Bereich der Lendenwirbels&#228;ule, der Beine und des linken Fu&#223;es nicht ausgehalten. Ich nehme immer mehr Schmerzmittel, &#8211; dabei war doch eigentlich der Plan nach der Operation endlich von diesem &#8220;Gift&#8221; los zu kommen. Leider helfen die Tabletten kein bisschen.</p>
<p>Schmerzen, &#8211; der alte D&#228;mon, jeden Tag wird es schlimmer, dabei war auch hier der Plan, durch die Operation diese Sch&#8230;schmerzen endlich los zu werden. In beiden F&#228;llen ist der Plan zur Zeit nicht aufgegangen.</p>
<p>Ich werde wach als Jasmin aufsteht. Zwei Mal war ich in dieser Nacht aufgestanden. Das erste Mal um 0:36 Uhr. Gerade einmal zwei Stunden hatte ich da geschlafen. Der n&#228;chste Schlafstop dann gegen 4:00 Uhr. Um 6:00 Uhr halte ich es nicht mehr aus. Mein linke Fu&#223; brennt und schmerzt. Ich kann nicht auftreten. In meinem R&#252;cken sp&#252;re ich die zwei Wirbel in die die Bandscheibenprothese nun einwachsen muss. Auch sie schmerzen &#228;u&#223;erst unangenehm. Dazu kommen noch die Beine.</p>
<blockquote><p>Mir geht es schlechter als vor der Operation</p></blockquote>
<p>Ich qu&#228;le mich durch die Wohnung. Jasmin sitzt bei einer Tasse Kaffee und der <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kZXdlemV0LmRlLw==" target=\"_blank\" title=\"Deister- &amp; Weserzeitung\">Tageszeitung</a> auf dem Sofa im Wohnzimmer. Sie ist schon fast durch und &#252;berreicht mir die ersten drei B&#252;cher der Zeitung. Ich mache mir einen Kaffee und setze mich an den K&#252;chentisch. Was ist denn in den vergangenen zwei Tagen passiert. Auf der Welt und auch im Umkreis.</p>
<p>Nachdem Jasmin das Haus verlassen hat, mache ich mich sofort auf den Weg zu meinem Hausarzt. Die Schmerzen im linken Fu&#223; lassen mir keine Ruhe.</p>
<blockquote><p>Jeder Schritt schmerzt</p></blockquote>
<p>Als ich dort eintreffe sitzt das Wartezimmer voll. Von zehn wartenden Patienten sind acht am Husten und Schnauben. Erk&#228;ltungszeit!</p>
<p>Das fehlt mir jetzt auch noch, dass ich mich hier noch anstecke, und dann auch noch niesen, schnauben und husten muss. Als ich dran bin sehe ich am Gesichtsausdruck des Arztes, dass er einigerma&#223;en ratlos ist. Nervenschmerzen vom Heilungsprozess der Operation k&#246;nnten es sein. Eine Thrombose kann definitiv ausgeschlossen werden. Ist ja klar das er nicht Hellsehen kann, wichtig war mir, dass es keine Komplikation in Verbindung mit dem Clexane ist. Am Mittwoch bin ich wieder bei ihm wegen der Wundkontrolle sowie der Blutuntersuchung. Vielleicht hat sich die Situation bis dahin bereits ver&#228;ndert. Ich erhalte ein Schmerzmittel, dass gegen Nervenschmerzen helfen soll. Okay, noch ein Schmerzmittel.</p>
<blockquote><p>Wenn&#8217;s hilft.</p></blockquote>
<p>Also watschel ich zur&#252;ck nach Hause. Dort nehme ich sofort eine Tablette und erwarte sehns&#252;chtig die Wirkung. &#8211; Und warte. &#8211; Und warte.</p>
<p>Nun sind bereits drei Stunden vergangen, &#8211; die Schmerzen haben sich allerdings nicht ver&#228;ndert. So ist das im Leben, ich wollte ein Problem beheben lassen, und habe die R&#252;ckenschmerzen behalten, die Beinschmerzen sind jetzt sowohl rechts und links, und der linke Fu&#223; schmerzt bei der kleinsten Ber&#252;hrung der Fu&#223;sohle so stark, dass ich den ganzen Tag die Tr&#228;nen in den Augen habe.</p>
<p>Wirkungsvolle Schmerzmittel wird es geben, doch warum erhalten die betroffenen Patienten diese Mittel nur in den seltensten F&#228;llen?</p>
<p>Es hilft alles nichts, zur Zeit ist das mein Schicksal. Hoffentlich ist diese Situation nur vor&#252;bergehend w&#228;hrend des Heilungsprozesses, sonst habe ich mit Zitronen gehandelt.</p>
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		</item>
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		<title>Altweibersommer</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/10/13/altweibersommer/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ist er nun, &#8211; der Altweibersommer. So nennt es der Volksmund. Doch er ist da. In der Nacht ist es kalt und neblig, &#8211; am Tage dann nach z&#246;gerlicher Nebelaufl&#246;sung sonnig und sch&#246;n. Als ich gestern Vormittag zu meinem Hausarzt unterwegs war, um das Blutuntersuchungsergebnis zu besprechen, zeigte sich der Herbst von seiner bunten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/10/13/altweibersommer/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Da ist er nun, &#8211; der Altweibersommer. So nennt es der Volksmund. Doch er ist da. In der Nacht ist es kalt und neblig, &#8211; am Tage dann nach z&#246;gerlicher Nebelaufl&#246;sung sonnig und sch&#246;n. Als ich gestern Vormittag zu meinem Hausarzt unterwegs war, um das Blutuntersuchungsergebnis zu besprechen, zeigte sich der Herbst von seiner bunten Seite.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/herbslicher_waldweg.jpg" alt="Der bunte Herbst ist da!" title="Der bunte Herbst ist da!" border="0" height="225" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Meinem Vater geht es indes jeden Tag einen ganz kleinen Schritt besser. Auf die Beatmung kann nun seit mehr als zwei Tagen verzichtet werden. Bei dem gestrigen Besuch von Jasmin und meiner Mutter war er auch vom Verstand wieder zur&#252;ck in der Realit&#228;t.</p>
<p>Die Niere scheidet nach der Nierentumor-Operation Urin aus, &#8211; doch das Blut wird durch die operierte Niere nicht gereinigt. Daher sind die &#196;rzte der Intensivstation mit den Blutwerten leider gar nicht zufrieden. Sollte sich das nicht umgehend bessern, muss er erneut an die Blutw&#228;sche &#8220;angeschlossen&#8221; werden.</p>
<p>Dann bekommt er weitere Schl&#228;uche die in seinen K&#246;rper f&#252;hren. Die moderne Apparatemedizin. Mal sehen wie die Lage am heutigen Samstag ist. Ich werde heute auch wieder selbst bei ihm vorbei schauen. &#8211; Trotz meiner Situation und meines Gesundheitszustands.</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/spinnennetz_mit_tau.jpg" alt="Spinnengewebe im Altweibersommer" title="Spinnengewebe im Altweibersommer" border="0" height="215" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Gestern ging es mir bereits wieder nicht wirklich gut. Ich hatte ja bereits &#252;ber das <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sd3MtYmxvZy5kZS8yMDA3LzEwLzEwL2F1Zi11bmQtYWIv" title=\"Auf und ab\">&#8220;Auf und ab&#8221;</a> geschrieben. Jeder Schritt bereitet mir starke Schmerzen. Die Waden schmerzen, &#8211; besonders in linken Bein. Au&#223;erdem schmerzt auch der linke Fu&#223; beim Auftreten. Dazu sind auch die R&#252;ckenschmerzen wieder zur&#252;ck gekommen.</p>
<p>Dadurch ver&#228;ndert sich die Situation wieder grundlegend. Um 3:56 Uhr werde ich heute fr&#252;h bereits zum vierten Mal wach. An den so ben&#246;tigten erholsamen Schlaf ist wieder einmal nicht zu denken.</p>
<p>Um mich nicht weiter zu qu&#228;len, und eventuell auch noch Jasmin zu wecken, habe ich mich entschlossen aufzustehen. Leise summt der Firmenserver als ich das Schlafzimmer verlasse. Gestern hatte ich f&#252;r einen Kunden begonnen einige neue Artikel auf seiner Internetseite einzuf&#252;gen. Ich war um 17:30 Uhr nicht ganz fertig geworden, als ich mit der Zubereitung des Abendessen beginnen musste.</p>
<p>Da die regionale Tageszeitung um diese Zeit ganz bestimmt noch nicht zugestellt worden ist, mache ich mir einen Kaffee, schalte den Desktop-PC ein und mache einfach dort weiter, wo ich gestern am fr&#252;hen Abend gestoppt hatte.</p>
<p>Die letzten drei Artikel mit Bildern und Beschreibung habe ich nach etwa 60 Minuten online gestellt. Mit dieser Ablenkung und Konzentration sind die Schmerzen etwas besser zu ertragen. Au&#223;erdem hat er mir noch eine weitere CD-Rom zukommen lassen. Dort sind weitere Artikelabbildungen von einem neuen Lieferanten gespeichert.</p>
<p>Nach der Sichtung des Bildmaterials schreibe ich meinem Kunden eine Email und mache mich daran, die Bilder f&#252;r das Internet zu bearbeiten. Langsam k&#246;nnte die Zeitung da sein denke ich bei mir. Ich gehe die Treppe zur Haust&#252;r hinab, und als die Haust&#252;r &#246;ffne ist sie auch bereits in der Zeitungsbox, &#8211; die Tageszeitung. Also gibt es einen weiteren Kaffee an diesem Morgen, und die neuesten Meldungen aus der Region. Nat&#252;rlich sind die Meldungen und Geschehnisse von gestern. Das Problem hat die gedruckte Nachricht im allgemeinen nun mal.</p>
<p>Um 7:28 Uhr steht auch Jasmin auf. Unser Tag beginnt. &#8211; F&#252;r mich ein weiterer Tag mit starken Schmerzen. Schmerzen gegen die kein Schmerzmittel wirklich wirkt. Die Operation habe ich durchf&#252;hren lassen in der Hoffnung auf Schmerzfreiheit. Die ersten Tage im Krankenhaus hatten auch die Hoffnung erweckt.</p>
<p>Die Realit&#228;t sieht leider ganz anders aus. Noch, &#8211; vielleicht dauert es einfach nur eine Zeit. Vielleicht wird es ja noch besser.</p>
<blockquote><p>Die Hoffnung darf man ja nicht aufgeben.</p></blockquote>
<p>Die Hoffnung auf Genesung meines Vaters, und die Hoffnung auf Besserung meines Zustands mit einer Bandscheibenprothese im Bereich der Lendenwirbels&#228;ule.</p>
<p>Hoffnung im sch&#246;nen, bunten Herbst. &#8211; Auch Altweibersommer genannt.</p>
<p>Es ist jetzt 8:00 Uhr, &#8211; ich beginne das Fr&#252;hst&#252;ck vorzubereiten.</p>
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		<title>Ich stehe auf</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/09/14/ich-stehe-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endoprothese]]></category>
		<category><![CDATA[LWS]]></category>
		<category><![CDATA[2. postoperativer Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibenendoprothese]]></category>
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		<category><![CDATA[künstliche Bandscheibe]]></category>
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		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/14/ich-stehe-auf/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte das rechte Bein einfach weg und war irgendwie &#8220;instabil&#8221;.</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/frueh_am_morgen.jpg" alt="Der Tag beginnt" title="Der Tag beginnt" border="0" height="200" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Doch heute wird es kein zur&#252;ck mehr geben. Ich will aufstehen. Es ist sehr fr&#252;h am Morgen als ich erwache. Beim Blick aus dem Fenster kann ich zwischen den Baumst&#228;mmen einen etwas helleren Himmel erkennen. In unserem Zimmer ist es noch ganz still. Auch auf der Station selbst hat das t&#228;gliche Routine-Treiben noch nicht begonnen.</p>
<p>Die Pillenschachtel steht auf dem Nachttisch. Die Nachtschwester hat sie noch verteilt. Ich nehme ganz leise meine Bauchbinde und lege sie an.</p>
<blockquote><p>Vielleicht kann ich ja zur Toilette gehen?</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich ist der Gedanke schwachsinnig. Wenn ich zum ersten Mal aufstehe, dann doch nur mit Unterst&#252;tzung einer Schwester, eines Pflegers oder Physiotherapeuten und nicht allein mitten in der Nacht.</p>
<p>Zum letzten Mal verwende ich die Urinflasche am Bett. Dann muss ich aber doch wieder ein wenig eingeschlafen sein, denn ich erwache erneut als Dennis herein kommt um uns zu wecken, Temperatur und Blutdruck zu messen. In der vergangenen Nacht muss auch ein Arzt mehrfach am Bett von Frank gewesen sein, denn gestern wurde Frank operiert. Das habe ich aber nur schemenhaft registriert.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/stationsmoped.jpg" alt="Gehwagen" title="Gehwagen" border="0" height="300" hspace="0" vspace="0" width="195" /></td>
</tr>
</table>
<p>Nachdem Dennis seine Arbeit bei uns erledigt hat, kommt eine Schwester herein. Sie besorgt einen Gehwagen. Nicht ein Rollator wie man ihn von &#228;lteren Menschen her kennt, &#8211; nein dieser ist so hoch, dass man die Arme ausgestreckt auf Polstern legen kann, und f&#252;r die H&#228;nde Griffe hat. Und schon &#8220;schmei&#223;t&#8221; sie mich aus dem Bett. Ich gehe ganz vorsichtig Schritt f&#252;r Schritt in Richtung Badezimmer um mich am Waschbecken zu waschen, zu rasieren und mir die Z&#228;hne zu putzen.</p>
<p>Zur&#252;ck am Bett ziehe ich mir die Sporthose sowie ein T-Shirt an. Nach der Kurzvisite durch Herrn B. werde ich zum R&#246;ntgen bestellt. Ich schnappe mir den Gehwagen und schiebe los.</p>
<blockquote><p>Aus dem Zimmer heraus</p></blockquote>
<p>Man was bin ich stolz. Schritt f&#252;r Schritt geht es voran. Ich bin auf dem Stationsflur. Vorbei an den Fahrst&#252;hlen, vorbei an der Pflegerischen Aufnahme und ich bin in der R&#246;ntgenabteilung.</p>
<p>Nach kurzer Wartezeit bin ich auch schon dran. Ich lege meine Bauchbinde ab, stelle den Gehwagen ab und stehe ohne jegliche Hilfestellung ganz allein auf meinen Beinen und werde ger&#246;ntgt.</p>
<p>Nach dem ich die St&#252;tzbinde wieder umgelegt habe, schiebe ich mit den Bildern mit Hilfe des Rollators zur&#252;ck zur Station. Auf dem Weg zur&#252;ck kommt mir der Stationsarzt entgegen und wirft gleich mit mir auf dem Flur einen Blick auf die Aufnahmen.</p>
<blockquote><p>Die Prothese sitzt absolut korrekt!</p></blockquote>
<p>Als ich zur&#252;ck im Zimmer bin, kann es Dieter nicht fassen, dass ich gleich nach dem ersten Aufstehen gleich mit dem Rollator zum R&#246;ntgen gegangen bin. Ich fand das in Ordnung, schlie&#223;lich hei&#223;t es jetzt schnell wieder &#8220;in Gang&#8221; und auf die Beine zu kommen.</p>
<p>Jetzt lege ich mich aber gleich wieder hin. Ist doch etwas anstrengend. Schmerzen habe ich nicht. Heute Nachmittag werde ich noch einmal einen kurzen Spaziergang unternehmen.</p>
<p>Nach dem Mittagessen liegt man im Bett und ruht, wie Dieter es nennt. Als es dann den Kaffee am Nachmittag gegeben hat, mache ich mich auf den Weg durchs Krankenhaus.</p>
<p>Zur Toilette war ich ja bereits zwei oder drei Mal gegangen, &#8211; nun geht es den Flur entlang aus der Station.</p>
<blockquote><p>Mit jedem Schritt wird es besser.</p></blockquote>
<p>Die ersten Schritte am Morgen waren noch sehr beschwerlich, &#8211; au&#223;erdem vermisste ich noch die &#8220;Sicherheit&#8221;.<br />
Nun ist das allerdings schon eine andere Sache. Ohne Hilfe des Rollators gehe ich auf meinen Beinen. Ich will es nicht &#252;bertreiben doch ich bin sehr stolz auf mich.</p>
<p>Gegen Abend bekomme ich Besuch. Jasmin ist mit der Bahn gekommen und bleibt bis Sonntag. Die Klinik hat ein G&#228;stehaus direkt auf dem Gel&#228;nde. Da gibt es viel zu erz&#228;hlen. Jasmin erz&#228;hlt von zu Hause, &#8211; ich erz&#228;hle von der Operation, dem Heilungsverlauf und den Genesungsfortschritten.</p>
<p>Sonntag haben wir uns einen Spaziergang an den Strand vorgenommen. Jasmin bel&#228;chelt das etwas und glaubt das wohl eher nicht, aber es wird genau so kommen.</p>
<p>Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Ich hoffe die Fortschritte gehen weiter!</p>
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		<title>Tag der OP</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 19:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endoprothese]]></category>
		<category><![CDATA[LWS]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibenendoprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibenprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Bandscheibe]]></category>
		<category><![CDATA[L5S1]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;. Tag der Operation Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/12/tag-der-op/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
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<td>&nbsp;</td>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
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<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/haende_mit_skalpell.jpg" alt="Der Tag der Operation" title="Der Tag der Operation" border="0" height="199" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;.</p>
<blockquote><p>Tag der Operation</p></blockquote>
<p>Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe also noch einmal zur Toilette. Um 8:00 Uhr nehme ich die &#8220;Vorbereitungstabletten&#8221; mit einer kleinen Menge Mineralwasser. Mehr ist nicht erlaubt.</p>
<p>Dennis, &#8211; der Zivi der Station verteilt das Fr&#252;hst&#252;ck. Wir scherzen noch. Er w&#252;rde mir ja auch ein Fr&#252;hst&#252;ck bringen, &#8211; allerdings nur wenn ich die &#8220;Schweinerei&#8221; die ich dann im Operationssaal verursachen w&#252;rde, auch wieder entfernen w&#252;rde.</p>
<p>Diese Vorbereitungsmedikamente sind die sogenannten &#8220;Schei&#223;egalleckmichamArsch&#8221;-Tabletten. Man wird ganz ruhig und nimmt die Welt um einen herum nicht mehr wirklich klar war. Frank betritt mit der Schwester das Zimmer. Ein &#8220;Neuer&#8221;. Auf das das Zimmer voll werden wird. Er gibt mir die Hand und stellt sich vor, &#8211; doch die Tabletten wirken schon. Das ist alles ja so weit weg.</p>
<p>Wie ich aus dem Zimmer geholt worden bin, welcher Weg dann eingeschlagen worden ist, wie ich in den Operationsbereich eingeschleust worden bin, &#8211; all das habe ich verschlafen. Als ich erwache bin ich im Vorraum des OPs. Eine Narkoseschwester spricht mich an.</p>
<blockquote><p>Stau im OP.</p></blockquote>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
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<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
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<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/arzt_wartet.jpg" alt="Warten vorm Operationssaal" title="Warten vorm Operationssaal" border="0" height="232" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Es geht noch nicht los. Leichte Verz&#246;gerung. Wir sprechen &#252;ber Hameln und das sie seit einiger Zeit ein Wohnmobil besitzt. Mir ihrem Mann ist sie nun auf der Suche nach sch&#246;nen Zielen. Da kommt auch der Chef der An&#228;sthesie Dr. B. ebenfalls zu mir. Ich hatte mich gestern im Vorgespr&#228;ch sehr nett mit ihm unterhalten. Eine Runde Skat k&#246;nnte man noch spielen um die Wartezeit zu &#252;berbr&#252;cken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ja haben sie denn die Karten nicht in der Tasche Herr M&#252;ller&#8221; fragt er mich.</p></blockquote>
<p>Doch nun geht es los. Es gibt die Narkose. Von vier soll ich doch bitte runterz&#228;hlen.</p>
<p>4 &#8211; 3 &#8230; An mehr kann ich mich wirklich nicht erinnern.</p>
<p>Als ich wieder erwache liege ich bereits wieder auf Zimmer 4 auf der Station 1. Es ist 17:30 Uhr. Ein Arzt steht am Fu&#223;ende meines Betts und m&#246;chte, dass ich die F&#252;&#223;e bewege. Ich werde ihn noch h&#228;ufiger sehen in den n&#228;chsten Stunden. Immer wieder kommt er zur Kontrolle an mein Bett. &#8211; Doch ich bin noch so m&#252;de! Ich will schlafen.</p>
<p>Da geht die Zimmert&#252;r auf, und das Abendbrot wird gebracht. Ich bekomme einen Schnabelbecher mit Fr&#252;chtetee sowie eine Scheibe Graubrot mit Wurst belegt, und in kleine mundgerechte St&#252;cke geschnitten.</p>
<blockquote><p>Es gibt schon wieder etwas zu essen!</p></blockquote>
<p>Langsam werde ich immer klarer im Kopf und nehme meine Umwelt wieder bewusst wahr. Es ist gegen 19:30 Uhr als das Telefon am Bett klingelt. Ganz vorsichtig versuche ich den H&#246;rer zu erreichen. Jasmin ruft an, und fragt nach dem &#8220;Rechten&#8221;. Mir geht es ganz gut, die Stimme ist noch etwas rauh vom Beatmungsschlauch. Das wird sich aber in den n&#228;chsten Stunden ganz sicherlich noch bessern. Das Gespr&#228;ch dauert nicht sehr lang. Ich bin doch noch m&#252;de. Zuhause wei&#223; man nun Bescheid, dass die Operation &#252;berstanden ist. Irgendwie vergeht der Abend, &#8211; ich wei&#223; nicht mehr so genau wie. Habe wohl doch die meiste Zeit verschlafen.</p>
<p>In der Nacht werde ich immer wieder von einem Arzt geweckt. Er kontrolliert die Funktionalit&#228;t der Beine, F&#252;&#223;e und Zehen. Ich schlafe immer wieder ganz schnell wieder ein.</p>
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