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	<title>Bandscheibenendoprothesen-Blog &#187; Bandscheibenendoprothese</title>
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	<description>Das Online-Tagebuch eines Bandscheibenpatienten</description>
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		<title>Das Liegen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 09:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja wenn das Liegen nicht w&#228;r&#8217;, dann w&#228;re mein Zustand absolut vorz&#252;glich. In den letzten Tagen und Wochen wurde die Bandscheibenendoprothese auf eine harte Bew&#228;hrungsprobe gestellt. Ich hatte viel bei Kunden vor Ort zu tun. Morgens um 6:00 Uhr fuhr ich aus dem Haus, Abends gegen 19:00 &#8211; 20:00 Uhr kehrte ich erst wieder zur&#252;ck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2008/03/06/das-liegen/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ja wenn das Liegen nicht w&#228;r&#8217;, dann w&#228;re mein Zustand absolut vorz&#252;glich. In den letzten Tagen und Wochen wurde die <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tZWR0cm9uaWMuY29tL2dlcm1hbnkvcGF0aWVudGVuL3dpcmJlbHNhdWxlL3dpcmJlbHNhdWxlLmh0bWw=" target=\"_blank\" title=\"A-MAV LWS-Bandscheibenendoprothese - Medtronic\">Bandscheibenendoprothese</a> auf eine harte Bew&#228;hrungsprobe gestellt. Ich hatte viel bei Kunden vor Ort zu tun. Morgens um 6:00 Uhr fuhr ich aus dem Haus, Abends gegen 19:00 &#8211; 20:00 Uhr kehrte ich erst wieder zur&#252;ck. Dabei waren 3 &#8211; 5 Stunden Autofahrt enthalten und 8 Stunden Arbeitszeit beim Kunden.</p>
<p>Bis auf kurze Momente in denen ein ganz leichtes Ziehen im R&#252;cken zu versp&#252;ren war, konnte ich v&#246;llig unbeeinflusst von Schmerzen hochkonzentriert arbeiten. Seit der letzten Woche &#252;berarbeite ich eine Internetseite eines deutschen Softwarehersteller, stelle auf ein <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Db250ZW50X21hbmFnZW1lbnRfc3lzdGVt" target=\"_blank\" title=\"Begriff: Content Management System\">Content Management System</a> um, und sorge daf&#252;r, dass die Seite besser &#8220;gefunden&#8221; wird. <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TZW8=" target=\"_blank\" title=\"Begriff: SEO\">SEO</a> &#8211; Suchmaschinenoptimierung wie man heute so sch&#246;n sagt. Auch bei diesen Arbeiten kein Problem. Keine Schmerzen &#8211; so hatte ich mir es sehnlichst erhoft, als ich mich f&#252;r die <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sd3MtYmxvZy5kZS8yMDA3LzA4LzA1L3RhZy1kZXItZW50c2NoZWlkdW5nLw==" title=\"Tag der Entscheidung\">Bandscheibenendoprothese</a> entschieden hatte.</p>
<blockquote><p>Wo Licht ist, ist auch Schatten!</p></blockquote>
<p>Wenn, &#8211; ja wenn das Liegen nicht w&#228;re. Das ist nicht wirklich sch&#246;n. Kurz vor der Operation im vergangenen Jahr, wechselte mein Zustand. Bis dahin konnte ich sehr gut Liegen. Wenn ich sehr starke Schmerzen hatte, legte ich mich hin, und arbeitete mit dem Laptop im Liegen. Nach kurzer Zeit ging der Schmerzpegel langsam zur&#252;ck und man konnte es besser aushalten. Doch dann, &#8211; etwa vier Wochen vor dem OP-Termin kam die Ver&#228;nderung. Ich konnte nicht mehr Liegen. Im Liegen wurde der Schmerz nicht geringer. Nachts wurde ich vor Schmerzen wach und konnte nicht mehr schlafen.</p>
<blockquote><p>So ist es heute noch immer.</p></blockquote>
<p>Mein Zustand jetzt ist im Stehen, Gehen, Sitzen ganz wunderbar schmerzfrei. Doch wenn ich mich hinlege, kommen nach etwa 30 &#8211; 40 Minuten starke Schmerzen. Sobald ich dann wieder aufstehe, sind sie schlagartig verschwunden. Somit schlafe ich meist in mehreren Etappen. Ich muss m&#252;de sein, wenn ich zu Bett gehe. Binnen 30 Minuten muss ich eingeschlafen sein, sonst habe ich keine Chance. Gegen 2:00 Uhr werde ich wach, starke Schmerzen belasten den Schlaf, dann stehe ich auf um nach 15 &#8211; 20 Minuten Spaziergang in der dunklen Wohnung wieder zur&#252;ck ins Bett zu gehen.</p>
<p>Der n&#228;chste Schlafstop ist dann gegen 4:00 Uhr. Wenn ich nicht um 6:00 Uhr aus dem Haus muss, geht das Spielchen noch einmal los. 15 &#8211; 20 Minuten Bewegung, &#8211; dann zur&#252;ck ins Bett, und weiterschlafen bis ca. 6:30 Uhr. Doch dann h&#228;lt mich nichts mehr im Bett. Welche Wohltat es sein kann aufzustehen und den Tag zu beginnen.</p>
<blockquote><p>Ein neues Bett?</p></blockquote>
<p>In den vergangenen Wochen habe ich dann einiges probiert. Anderer Lattenrost, andere Matratze und auch anderes Kopfkissen. &#8211; alles ohne wirkliche Ver&#228;nderung der Situation. So werde ich wohl noch einmal die <a href="http://www.lws-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWxpb3Mta2xpbmlrZW4uZGUva2xpbmlrL2N1eGhhdmVuc2FobGVuYnVyZy5odG1s" target=\"_blank\" title=\"Helios Seehospital Sahlenburg\">Spezialisten</a> konsultieren m&#252;ssen, ob es noch eine M&#246;glichkeit gibt, den jetzigen Zustand langfristig zu verbessern. Vielleicht braucht es aber einfach noch Zeit.</p>
<blockquote><p>Zeit heilt alle Wunden?</p></blockquote>
<p>Mein Hausarzt kann von Patienten mit Endoprothesen in der H&#252;fte oder im Knie berichten, bei denen wiederkehrende Schmerzen bis zu 12 Monaten nach der OP zur Tagesordnung geh&#246;rten. Vielleicht muss ich mich noch ein wenig in Geduld &#252;ben, &#8211; vielleicht wird das ja noch.</p>
<p>So st&#252;rze ich mich in den n&#228;chsten Kundenauftrag. Ein gro&#223;es Schulungsprojekt bei einem Kunden in Hessen. Unter Tage ist es ja bereits ganz hervorragend. Die Situation hat sich deutlich verbessert.</p>
<p>Wenn nur das Liegen nicht w&#228;re! &#8211; Man kann nicht alles auf einmal haben!</p>
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		<title>Ich stehe auf</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endoprothese]]></category>
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		<category><![CDATA[2. postoperativer Tag]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/14/ich-stehe-auf/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Heute ist der Tag der Wahrheit. Heute stehe ich zum ersten Mal nach der Operation auf. Ich werde auf meinen eigenen Beinen stehen. Gestern hatte ich es bereits versucht, doch mein rechtes Bein, der Schwachpunkt in den vergangenen 11 Jahren, wollte noch nicht so richtig &#8220;mitspielen&#8221;. Sobald ich mich auf die Beine stellen wollte, knickte das rechte Bein einfach weg und war irgendwie &#8220;instabil&#8221;.</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="width: 10px; height: 15px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/frueh_am_morgen.jpg" alt="Der Tag beginnt" title="Der Tag beginnt" border="0" height="200" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Doch heute wird es kein zur&#252;ck mehr geben. Ich will aufstehen. Es ist sehr fr&#252;h am Morgen als ich erwache. Beim Blick aus dem Fenster kann ich zwischen den Baumst&#228;mmen einen etwas helleren Himmel erkennen. In unserem Zimmer ist es noch ganz still. Auch auf der Station selbst hat das t&#228;gliche Routine-Treiben noch nicht begonnen.</p>
<p>Die Pillenschachtel steht auf dem Nachttisch. Die Nachtschwester hat sie noch verteilt. Ich nehme ganz leise meine Bauchbinde und lege sie an.</p>
<blockquote><p>Vielleicht kann ich ja zur Toilette gehen?</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich ist der Gedanke schwachsinnig. Wenn ich zum ersten Mal aufstehe, dann doch nur mit Unterst&#252;tzung einer Schwester, eines Pflegers oder Physiotherapeuten und nicht allein mitten in der Nacht.</p>
<p>Zum letzten Mal verwende ich die Urinflasche am Bett. Dann muss ich aber doch wieder ein wenig eingeschlafen sein, denn ich erwache erneut als Dennis herein kommt um uns zu wecken, Temperatur und Blutdruck zu messen. In der vergangenen Nacht muss auch ein Arzt mehrfach am Bett von Frank gewesen sein, denn gestern wurde Frank operiert. Das habe ich aber nur schemenhaft registriert.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/stationsmoped.jpg" alt="Gehwagen" title="Gehwagen" border="0" height="300" hspace="0" vspace="0" width="195" /></td>
</tr>
</table>
<p>Nachdem Dennis seine Arbeit bei uns erledigt hat, kommt eine Schwester herein. Sie besorgt einen Gehwagen. Nicht ein Rollator wie man ihn von &#228;lteren Menschen her kennt, &#8211; nein dieser ist so hoch, dass man die Arme ausgestreckt auf Polstern legen kann, und f&#252;r die H&#228;nde Griffe hat. Und schon &#8220;schmei&#223;t&#8221; sie mich aus dem Bett. Ich gehe ganz vorsichtig Schritt f&#252;r Schritt in Richtung Badezimmer um mich am Waschbecken zu waschen, zu rasieren und mir die Z&#228;hne zu putzen.</p>
<p>Zur&#252;ck am Bett ziehe ich mir die Sporthose sowie ein T-Shirt an. Nach der Kurzvisite durch Herrn B. werde ich zum R&#246;ntgen bestellt. Ich schnappe mir den Gehwagen und schiebe los.</p>
<blockquote><p>Aus dem Zimmer heraus</p></blockquote>
<p>Man was bin ich stolz. Schritt f&#252;r Schritt geht es voran. Ich bin auf dem Stationsflur. Vorbei an den Fahrst&#252;hlen, vorbei an der Pflegerischen Aufnahme und ich bin in der R&#246;ntgenabteilung.</p>
<p>Nach kurzer Wartezeit bin ich auch schon dran. Ich lege meine Bauchbinde ab, stelle den Gehwagen ab und stehe ohne jegliche Hilfestellung ganz allein auf meinen Beinen und werde ger&#246;ntgt.</p>
<p>Nach dem ich die St&#252;tzbinde wieder umgelegt habe, schiebe ich mit den Bildern mit Hilfe des Rollators zur&#252;ck zur Station. Auf dem Weg zur&#252;ck kommt mir der Stationsarzt entgegen und wirft gleich mit mir auf dem Flur einen Blick auf die Aufnahmen.</p>
<blockquote><p>Die Prothese sitzt absolut korrekt!</p></blockquote>
<p>Als ich zur&#252;ck im Zimmer bin, kann es Dieter nicht fassen, dass ich gleich nach dem ersten Aufstehen gleich mit dem Rollator zum R&#246;ntgen gegangen bin. Ich fand das in Ordnung, schlie&#223;lich hei&#223;t es jetzt schnell wieder &#8220;in Gang&#8221; und auf die Beine zu kommen.</p>
<p>Jetzt lege ich mich aber gleich wieder hin. Ist doch etwas anstrengend. Schmerzen habe ich nicht. Heute Nachmittag werde ich noch einmal einen kurzen Spaziergang unternehmen.</p>
<p>Nach dem Mittagessen liegt man im Bett und ruht, wie Dieter es nennt. Als es dann den Kaffee am Nachmittag gegeben hat, mache ich mich auf den Weg durchs Krankenhaus.</p>
<p>Zur Toilette war ich ja bereits zwei oder drei Mal gegangen, &#8211; nun geht es den Flur entlang aus der Station.</p>
<blockquote><p>Mit jedem Schritt wird es besser.</p></blockquote>
<p>Die ersten Schritte am Morgen waren noch sehr beschwerlich, &#8211; au&#223;erdem vermisste ich noch die &#8220;Sicherheit&#8221;.<br />
Nun ist das allerdings schon eine andere Sache. Ohne Hilfe des Rollators gehe ich auf meinen Beinen. Ich will es nicht &#252;bertreiben doch ich bin sehr stolz auf mich.</p>
<p>Gegen Abend bekomme ich Besuch. Jasmin ist mit der Bahn gekommen und bleibt bis Sonntag. Die Klinik hat ein G&#228;stehaus direkt auf dem Gel&#228;nde. Da gibt es viel zu erz&#228;hlen. Jasmin erz&#228;hlt von zu Hause, &#8211; ich erz&#228;hle von der Operation, dem Heilungsverlauf und den Genesungsfortschritten.</p>
<p>Sonntag haben wir uns einen Spaziergang an den Strand vorgenommen. Jasmin bel&#228;chelt das etwas und glaubt das wohl eher nicht, aber es wird genau so kommen.</p>
<p>Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Ich hoffe die Fortschritte gehen weiter!</p>
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		<title>Tag der OP</title>
		<link>http://www.lws-blog.de/2007/09/12/tag-der-op/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 19:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;. Tag der Operation Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignright"><div class="g-plusone" data-href="http://www.lws-blog.de/2007/09/12/tag-der-op/" size="standard" count="true"></div></div><img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=02a4937a430009653984907e91f62a53&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/haende_mit_skalpell.jpg" alt="Der Tag der Operation" title="Der Tag der Operation" border="0" height="199" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Nun ist er also gekommen. Tag der Wahrheit. Es gibt kein zur&#252;ck mehr. Die modische Kleidung, &#8211; f&#252;r den heutigen Tag durchaus angemessen -, OP-Hemd, Thrombosestr&#252;mpfe und Leinenlaken, &#8211; hatte mir die Schwester bereits gestern Abend &#8220;&#252;berreicht&#8221;.</p>
<blockquote><p>Tag der Operation</p></blockquote>
<p>Die Nacht verlief auf Grund von Beruhigungs- und Schlaftablette st&#246;rungsfrei. Ich gehe also noch einmal zur Toilette. Um 8:00 Uhr nehme ich die &#8220;Vorbereitungstabletten&#8221; mit einer kleinen Menge Mineralwasser. Mehr ist nicht erlaubt.</p>
<p>Dennis, &#8211; der Zivi der Station verteilt das Fr&#252;hst&#252;ck. Wir scherzen noch. Er w&#252;rde mir ja auch ein Fr&#252;hst&#252;ck bringen, &#8211; allerdings nur wenn ich die &#8220;Schweinerei&#8221; die ich dann im Operationssaal verursachen w&#252;rde, auch wieder entfernen w&#252;rde.</p>
<p>Diese Vorbereitungsmedikamente sind die sogenannten &#8220;Schei&#223;egalleckmichamArsch&#8221;-Tabletten. Man wird ganz ruhig und nimmt die Welt um einen herum nicht mehr wirklich klar war. Frank betritt mit der Schwester das Zimmer. Ein &#8220;Neuer&#8221;. Auf das das Zimmer voll werden wird. Er gibt mir die Hand und stellt sich vor, &#8211; doch die Tabletten wirken schon. Das ist alles ja so weit weg.</p>
<p>Wie ich aus dem Zimmer geholt worden bin, welcher Weg dann eingeschlagen worden ist, wie ich in den Operationsbereich eingeschleust worden bin, &#8211; all das habe ich verschlafen. Als ich erwache bin ich im Vorraum des OPs. Eine Narkoseschwester spricht mich an.</p>
<blockquote><p>Stau im OP.</p></blockquote>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td style="height: 15px; width: 10px">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><img src="http://www.lws-blog.de/images/arzt_wartet.jpg" alt="Warten vorm Operationssaal" title="Warten vorm Operationssaal" border="0" height="232" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
</tr>
</table>
<p>Es geht noch nicht los. Leichte Verz&#246;gerung. Wir sprechen &#252;ber Hameln und das sie seit einiger Zeit ein Wohnmobil besitzt. Mir ihrem Mann ist sie nun auf der Suche nach sch&#246;nen Zielen. Da kommt auch der Chef der An&#228;sthesie Dr. B. ebenfalls zu mir. Ich hatte mich gestern im Vorgespr&#228;ch sehr nett mit ihm unterhalten. Eine Runde Skat k&#246;nnte man noch spielen um die Wartezeit zu &#252;berbr&#252;cken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ja haben sie denn die Karten nicht in der Tasche Herr M&#252;ller&#8221; fragt er mich.</p></blockquote>
<p>Doch nun geht es los. Es gibt die Narkose. Von vier soll ich doch bitte runterz&#228;hlen.</p>
<p>4 &#8211; 3 &#8230; An mehr kann ich mich wirklich nicht erinnern.</p>
<p>Als ich wieder erwache liege ich bereits wieder auf Zimmer 4 auf der Station 1. Es ist 17:30 Uhr. Ein Arzt steht am Fu&#223;ende meines Betts und m&#246;chte, dass ich die F&#252;&#223;e bewege. Ich werde ihn noch h&#228;ufiger sehen in den n&#228;chsten Stunden. Immer wieder kommt er zur Kontrolle an mein Bett. &#8211; Doch ich bin noch so m&#252;de! Ich will schlafen.</p>
<p>Da geht die Zimmert&#252;r auf, und das Abendbrot wird gebracht. Ich bekomme einen Schnabelbecher mit Fr&#252;chtetee sowie eine Scheibe Graubrot mit Wurst belegt, und in kleine mundgerechte St&#252;cke geschnitten.</p>
<blockquote><p>Es gibt schon wieder etwas zu essen!</p></blockquote>
<p>Langsam werde ich immer klarer im Kopf und nehme meine Umwelt wieder bewusst wahr. Es ist gegen 19:30 Uhr als das Telefon am Bett klingelt. Ganz vorsichtig versuche ich den H&#246;rer zu erreichen. Jasmin ruft an, und fragt nach dem &#8220;Rechten&#8221;. Mir geht es ganz gut, die Stimme ist noch etwas rauh vom Beatmungsschlauch. Das wird sich aber in den n&#228;chsten Stunden ganz sicherlich noch bessern. Das Gespr&#228;ch dauert nicht sehr lang. Ich bin doch noch m&#252;de. Zuhause wei&#223; man nun Bescheid, dass die Operation &#252;berstanden ist. Irgendwie vergeht der Abend, &#8211; ich wei&#223; nicht mehr so genau wie. Habe wohl doch die meiste Zeit verschlafen.</p>
<p>In der Nacht werde ich immer wieder von einem Arzt geweckt. Er kontrolliert die Funktionalit&#228;t der Beine, F&#252;&#223;e und Zehen. Ich schlafe immer wieder ganz schnell wieder ein.</p>
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