Now the first week has gone in my new job. Ups jetzt bin ich schon total in Englisch übergegangen. Die erste komplette Woche in meinem neuen Job ist vorbei. Es war so ganz anders als ich sonst meine Arbeit erledigt habe, – und doch war auch ganz viel sehr gut vertraut. Die komplette Woche war mit englischen Kunden-Trainings ausgefüllt. Wenn man also die ganze Woche nur Informationen in englischer Sprache hört, und nur in Englisch kommuniziert, damit russische, italienische, belgische und niederländische Kunden und Fachhändler auch einen Nutzen aus ihrem Besuch in Hannover haben, dann beginnt man nach einigen Tagen in Englisch zu denken. Das hat mir sehr viel meines englischen Wortschatz zurück gebracht.
Mein Englisch war etwas angerostet
Denn machen wir uns doch nichts vor, wenn man die Sprachkenntnisse nicht regelmäßig anwendet, dann verschwindet ganz viel vom Wortschatz oder der Grammatik in den unzähligen Gehirnwindungen. Vor vier Jahren war ich für eine Woche in England zu einer Fachmesse. Ich habe dort mehrere Fachvorträge abgehalten, und natürlich nahezu nur Englisch gesprochen. Auch das war sehr gut um die Englisch-Kenntnisse zu stabilisieren und auszubauen. Weiterhin habe ich viele Jahre mit einem Kunden in Jerusalem in Israel zu tun gehabt. Auch hier wurde natürlich nur in Englisch kommuniziert. Noch im vergangenen Jahr war ich dann einem indischen Unternehmen behilflich bei der Realisierung eines Projekts. Auch hier war Englisch zwingend erforderlich.
Nun wird es bei meiner neuen Teamleiter-Tätigkeit regelmäßig einen großen Anteil englischer Kommunikation geben. So richtig angekommen bei meinem neuen Arbeitgeber bin ich aber noch nicht. Alle Kollegen sind sehr zuvorkommend, hilfsbereit, aufrichtig und nett. Aber innerlich muss ich mich noch mit der Tätigkeit und dem Umfeld anfreunden und überzeugt sein, dass meine Entscheidung die Richtige war. Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit ist es auf jeden Fall. Die unglaublich intensive Reisetätigkeit der Vergangenheit sollte nun auch endlich vorbei sein. Die Haupttätigkeit wird in der Firmenzentrale in Hannover stattfinden.
Also eigentlich alles Friede, Freunde, Eierkuchen. In der kommenden Woche möchte ich dann meine Team-Mitglieder besser kennenlernen um auch spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten herauszufinden. Ich glaube da sind zwei oder drei Personen mit sehr viel Potenzial darunter. Damit kann man etwas ganz besonderes aufbauen. Genau das ist der Plan, als Außenstehender ohne Betriebsblindheit eine genauen Blick auf Lösungen oder Arbeitsweisen zu werfen, und eventuell vorhandene Flaschenhälse zu beseitigen.
Weiterhin erledigt mein Team auch die technischen Support-Anfragen. Im kleinen habe ich das ja in den vergangenen 7 Jahren bei der Linux- & BSD-UserGroup im Weserbergland auch schon gemacht, – nur eben auf Basis von Linux.
Trotzdem ist es im Moment noch nicht so rund, es hat sich noch nicht so richtig eingespielt Morgens nach Hannover ins Büro zu fahren und Abends wieder nach Hause zu kommen. Schauen wir einmal. Das Arbeiten im Home-Office von zu Hause ist etwas was mir in all den vergangenen Jahren sehr viel Spaß gemacht hat, und mir gelegen hat. Das vermisse ich schon. Auf der anderen Seite ist die neue Tätigkeit auch eine sehr große Chance, meine umfangreichen Kenntnisse aus den verschiedensten Bereichen der EDV, grafischen Gewerbes, Druckindustrie und meiner langjährigen Trainertätigkeit zum Wohle des Unternehmens einzubringen, um die bisherigen Produkte weiter zu Perfektionieren und eventuell neue Produkte mit zu entwickeln.
Es wird schon werden
Also lasse ich nun alles erst einmal weiterhin auf mich zukommen. Aus meiner Erfahrung wird es bereits in zwei oder drei Wochen anders aussehen. – Dann bin ich angekommen und dann fängt es an mein Job zu sein. In diesem Sinne allen einen guten Start in die nächste Arbeitswoche, und die Leser dieses Beitrags die in den Urlaub starten wünsche ich einige erholsame und schöne Tage ohne Arbeit.


























![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.lws-blog.de/images/valid-rss.png)
