War ich nicht in meinem letzten Beitrag noch ganz zufrieden mit meinem neuen Leben? Hatte ich mich nicht noch positiv zu den Umständen geäußert?
1. kommt es anders
Manchmal verändern sich Umstände oder Begebenheiten und auf einmal ist alles etwas anders. So geschehen in der vergangenen Woche. Ein Routine-Check beim Kardiologen stand auf dem Programm. Ich hatte einen sehr frühen Termin bekommen, – nach einer Wartezeit von 10 Wochen. Nach einem Ruhe-EKG traf ich den in Hameln ansässigen Facharzt.
Ultraschall-Untersuchung
Da es ja die Erstvorstellung nach dem Myokardinfarkt und der Bypass-Operation war, spulte er natürlich das komplette Programm ab. Somit folgte nun die Ultraschall-Untersuchung. Ich hatte von meinem Hausarzt die Krankenhaus- und Reha-Berichte in Kopie besorgt. Somit konnte er sich ein umfassendes Bild machen. Vor dem Gespräch stand dann noch ein Belastungs-EKG auf dem Programm.
Änderung der Medikation
Es kam dann am Ende des Arzt-Termins zum Abschlussgespräch. In diesem Zuge wurde die Medikation den neuen Umständen angepasst. Diese Informationen hatte ich bereits in der Reha in Bad Rothenfelde erhalten, dass die Medikation dem Heilungsprozess angepasst werden muss. Das war ja auch mit ein Grund des Besuchs.
Nach dem Verlassen der Arzt-Praxis erfolgte der Besuch der nächsten Apotheke um das neue Medikament abzuholen.
Wiederholte Schwindelanfälle
Ich hatte mir Urlaub in der Woche gegönnt. – Eine sehr kluge Entscheidung wie sich ein Tag nach dem Arzt-Besuch heraus stellte. Wenn ich den Kopf seitlich bewegte begann sich alles zu drehen. Meine seit vier Monaten sehr stabilen Blutdruck-Werte sackten sehr deutlich in den Keller. Jeden weiteren Tag wurde es nur noch schlimmer als besser.
Autofahren oder arbeiten war in diesem Zustand nicht möglich. Es war schon sehr bedenklich. Bei der Verordnung sollte Mittags ein neues Medikament zum Einsatz kommen. Damit sich mein Organismus an den Wirkstoff gewöhnen kann, sollte eine langsam steigende Dosis zum Einsatz kommen. – Doch es klappte nicht.
Heute ist eine Woche her. Ich musste heute früh mit dem PKW zum Kunden fahren um dort zu arbeiten. Heute früh waren die Blutdruck-Werte wieder normal. Auch vom Gefühl war wieder alles ziemlich normal. Aber bis gestern war mir schon sehr mulmig, da der Zustand einen schon deutlich erschrecken lässt.
Ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) bringt einen schon ganz schön aus den Tritt. Heute – nach einer Woche – scheint wieder alles okay zu sein. Mein Organismus hat sich an das neue Medikament gewöhnt und der Kreislauf hat sich wieder stabilisiert. Also auf zum Endspurt. Die vor mir stehenden fünf Wochen bedeuten noch einmal einiges an Arbeit. Neue Herausforderungen, neue Menschen und Aufgaben stehen mir bevor, – bevor die Weihnachtstage vor der Tür stehen.
Mit dem neu stabilisierten Blutdruck sollte das jetzt wieder klappen.


























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