![]() |
Der halbe Januar des neuen Jahres ist um, der Alltag hat uns wieder. Das Jahr begann kalt, – sehr kalt. Absolute Rekordwerte hatte Väterchen Frost für uns auf Lager.
Unsere regionale Tageszeitung vermeldete -21,7° Celsius als Rekordtiefstemperatur in Hameln. Das ist schon beachtlich.
Durch den wiederholten Schneefall von nicht gerade geringen Mengen war Schneeschieben angesagt.
![]() |
Drei Tage lang waren nicht gerade geringe Massen zu entfernen, damit die Fußgänger auf dem Gehweg, und Besucher, Zeitungsträger, Postbote sowie Kunden auf dem Weg zur Haustür sicheren Fußes das Haus erreichen konnten.
Für meinen Rücken war das natürlich nicht gerade die beste Beschäftigung. Leichte Schmerzen waren zum Jahreswechsel rechtsseitig zu vermelden. Die linke Seite war nach meinem Besuch im Helios Seehospital Sahlenburg im Dezember wirklich schmerzfrei.
![]() |
Durch das Schneeräumen waren leichte Schmerzen zurück gekehrt. Doch das war nur von kurzer Dauer, und auch mit ein wenig Sportsalbe ganz schnell wieder in den Griff zu bekommen.
Die Auftragssituation für mein Unternehmen entwickelte sich ebenfalls in wenigen Tagen sehr positiv. Es ging Schlag auf Schlag, und ein Auftrag nach dem anderen kamen hinein.
![]() |
All diese Aufträge waren durch Mundpropaganda oder aber bereits jahrelanger Zusammenarbeit mit Kunden entstanden. Also ohne großen Aufwand von meiner Seite. Nun sitze ich also in meinem Büro und habe Arbeit satt.
In den nächsten Tagen stehen einige “außer Haus”-Termine an, ich hoffe das das Wetter keine extremen Situationen herauf beschwört. Die Entfernungen sind nicht all zu weit, aber bei stark einsetzenden Schneefall oder gar Eisregen wie vor zwei Tagen, sind auch Fahrten von 50 oder 60 km nicht gerade ein großes Vergnügen. In der vergangenen Woche berichtete unsere Tageszeitung vom Eisgang auf der Weser. So etwas kommt bei unseren sonst so milden Wintern nicht alle Jahre vor.
![]() |
Da das Wetter sich von seiner kalten Sonnenseite zeigte, brachen meine Lebensgefährtin und ich, am vergangenen Sonntag mit meiner Digitalkamera bewaffnet zu einem ausgedehnten Spaziergang auf.
Die Weser ist nicht all zu weit entfernt. Nach etwa 15 – 20 Minuten Fußweg befindet man sich auf dem Weserradweg direkt an der Weser. Und da sah man auch schon die Schollen treiben. Unser Weg führte uns unter der alten Eisenbahnbrücke entlang bis zur gerade generalüberholten Schleuse. Vor dem dann nahenden Weserwehr, stauten sich die Schollen und bildeten einen beinahe komplett geschlossenen Eisschollenteppich.
Pfannkucheneis
Viele Spaziergänger waren bei dem sonnigen Wetter unterwegs um sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen zu lassen. Nach und nach drückte der Wasserstrom immer wieder die Eisschollen über das Wehr. Nach dem Sturz in die Tiefe zerbrachen die Schollen in ganz viele kleine Eisstücke, die die Strömung dann flußabwärts in Richtung Hess. Oldendorf mit sich nahm.
Auf dem Rückweg hatte ich dann doch ein wenig Mühe den Spaziergang zu beenden. Leichte Schmerzen kündigten sich an. Insgesamt habe ich beim längeren gehen noch so ein leicht taubes Gefühl. Aber gegenüber meines Zustandes gegen Ende November 2008 habe ich doch einen deutlichen Schritt in Richtung Schmerzfreiheit getan.
Heute ging dann die Positiventwicklung des neuen Jahres weiter. Ein Auftrag über mehrere Wertgutachten von grafischen Maschinen wurde erteilt. Im Zuge meiner Sachverständigen-Tätigkeit im Bereich des grafischen Gewerbes / Druckindustrie soll der Wert einiger Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen ermittelt werden. Also über Arbeitsmangel werde ich in den kommenden Wochen nicht klagen können. Nun heißt es also frisch ans Werk.
Wer an den Bildern vom Eisgang auf der Weser interessiert ist, schickt mir eine Email mit Namen und Adresse und erhält die Bilder in voller Auflösung. (7,1 Megapixel)































![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.lws-blog.de/images/valid-rss.png)
