Ich hatte ja im November 2010 über die Hypotonie geschrieben, die nach der Umstellung der Medikation durch den Kardiologen ausgelöst wurde. Die Zeit verging, und mein Zustand verschlechterte sich immer weiter.
Ganz kleine Schritte abwärts
Da es aber ein sehr langsamer schleichender Prozess war, viel er dann zuerst nicht auf. Vor drei Wochen viel mir dann aber auf, dass der Ruhepuls immer höher wurde. Auch die Blutdruck-Werte waren nicht mehr so stabil und gleichmäßig wie vor der Umstellung der Medikamente am 8. November 2010.
Mehrfach hatte ich versucht den Kardiologen zu kontaktieren. – Leider ohne Erfolg. Die Empfangsdamen lassen einen abblitzen. Außerdem seien sie keine Notfall-Praxis. Wenn es mir nicht gut ginge, könne ich ja den Notarzt kontaktieren.
Mein Hausarzt passt ebenfalls bei dem Thema und verweist auf den Kardiologen. Am Beginn des Monats kam es dann zum Knall. Mit einem Ruhepuls von 109 Schlägen/Minute wende ich mich erneut an den Hausarzt. Der Routine-Termin beim Kardiologen steht wenige Tage später an. Ich bin mittlerweile völlig kraftlos. Stehe dauernd irgendwie neben mir. Wenn ich den Kopf bewege dreht sich alles. Wenn ich vom Stuhl aufstehe und gleich losgehe wird mir schwarz vor Augen und ich verliere kurzzeitig das Bewusstsein.
Endlich der Termin beim Kardiologen. Ich schildere ihm meinen Zustand, und er erzählt etwas von verstopftem Koronargefäß und Herzkatheteruntersuchung. Mit schauert es. Ich denke nur an die letzte Herzkatheteruntersuchung, die mir die Koronargefäß zerstört hat, und den ganzen Mist erst ausgelöst hat.
An den Medikamenten kann das nicht liegen!
Ich verweise noch einmal auf die Medikamentenumstellung und stelle die These auf, dass es da einen Zusammenhang geben muss. Es schwafelt nur Schwachsinn. Das die Medikamente, die ich vorher einnahm, keine medizinische Wirkung hätten und so weiter.
Ne is klar, eine kardiologische Fachklinik, die zu den TOP 5 in Europa gehört, die Fachärzte die in einer Notoperation am Wochenende und in der Nacht den Fehler den ein Facharzt in Hameln gemacht hat korrigiert haben, genau diese Spezialisten verordnen mir Medikamente die keine medizinische Wirkung haben. Und von dem Tag an, an dem ich diese nutzlosen Medikamente nicht mehr einnehme geht es mir zusehens schlechter.
Da wa es dann gut!
Jetzt war ich ganz kurz davor einen Mord zu begehen. Ich sagte sehr energisch, was ich von dem Schwachsinn den er da redete halte, und forderte ihn auf unverzüglich die alte Medikation wieder einzusetzen.
Nach einiger Diskussion verließ ich die Praxis und hatte ein Rezept mit diesen "nutzlosen" Medikamenten. Nachdem ich dann die Medikamente zu Hause hatte, und gerade 36 Stunden die alte Medikation nahm, stabilisierten sich meine Werte wieder, – und vor allem fühlte ich mich dann auch sehr schnell deutlich besser. Heute ist der Schwindel komplett weg, ich fühle mich deutlich fitter und besser. Um diese kardiologische Facharzt-Praxis mache ich jetzt auf jeden Fall einen sehr großen Bogen.
So ein inkompetenter Arzt dürfte eigentlich nicht auf Patienten losgelassen werden. Er hat meinen Gesundheitszustand über drei Monate deutlich verschlechtert. Ich bin nun auf der Suche nach einem fähigen Kardioloen. Am besten in Hameln, – oder im sehr nahen Umfeld. Diese Macht haben die Medikamente.
Die richtigen Medikamente können Leben retten oder ein Leben überhaupt erst ermöglichen, – doch die falschen Medikamente sind unter Umständen sehr gefährlich. Zu Risiken und Nebenwirkungen… okay, aber bitte einen fähigen und kompetenten Arzt fragen, und nicht diesen Schwachmaten!


























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