Langsam normalisiert sich das Leben wieder. In der vergangenen Woche standen drei Seminare im elementa:res Schulungscenter in Herford an. Da ist man dann den ganzen Arbeitstag voll eingespannt und hat nur wenig Zeit für die alltäglichen Routinearbeiten.
Ein Leidensgenosse
Am Donnerstag erreichte mich eine E-Mail von Magnus. Er war auf meinen Blog gestoßen und ist auch Bandscheiben-Patient. Einige Operationen hat er schon gehabt. Zwar keine Prothese aber der Leidensweg ist da schon sehr ähnlich.
Magnus hat sich auch entschlossen in einem persönlichen, privaten Online-Tagebuch über sein Leben zu berichten. Er kontaktierte mich, weil er gern auf mein Blog verweisen möchte. Ich denke da bietet sich doch ein Linktausch an. Er ist doch ein Leidensgenosse.
Ich glaube auch es ist ein Weg mit den Schmerzen und körperlichen Strapazen umzugehen. Man will ja seinen Mitmenschen nicht ständig erzählen wie schlecht es einem geht. Also versucht man einfach nur zu funktionieren. Das geht schon früh morgens los. Man quält sich aus dem Bett und schon kurz nach dem Aufstehen wieder diese Sche..-Schmerzen. Wenn ich dann mit dem Rasieren, Waschen und Zähneputzen fertig bin, bin ich auch schon das erste Mal fertig. Die eine oder andere Träne ist dann schon an manchen Tagen geflossen. Der Tag hat eigentlich dann noch gar nicht begonnen. Über den Blog kann man dann das eine oder andere einfach einmal kundtun und sich von der Leber reden schreiben.
Ich freue mich jedenfalls immer über Kommentare oder E-Mails zu meinem Blog/Artikeln. Das zeigt, dass die Menschen es lesen, darauf reagieren und ich nicht komplett allein so mein Leben bestreiten muss. Andere haben ähnliche Beschwerden!
In den vergangenen Wochen ging es mir ja kardiologisch nicht so gut, weil ja der Fachquacksalber keine wirkliche Ahnung von seinem Job hatte. Nachdem ich nun wieder die korrekten Medikamente nehme, geht es mir kardiologisch schon deutlich besser. Mein Rücken meldet sich aber zur Zeit wieder sehr heftig und intensiv zu Wort. Damit ich auch ja nicht vergesse, dass es da ja noch eine Baustelle gibt. Nun hoffe ich auf den Frühling. Dann kann ich wieder intensiver mit dem Fahrrad trainieren. Das ist für mein Herz sehr wichtig, – aber die Bewegung und die konditionelle Stärkung durch die Bewegung hat auch meinem Rücken immer gut getan.
Also warten wir auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Die ersten Trompeten des Frühlings habe ich bereits vor über eine Woche gehört und gesehen. Die Kraniche kehren zurück. Ein sehr eindeutiges Indiz das es nicht mehr lange dauern kann, dann ist er da der Frühling.
Allen eine schöne Woche und an Magnus gehen die besten Wünsche der Genesung.


























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