Eigentlich stand das Thema ja schon länger auf meinen Zettel. Langsam sollte mein bisheriges Fahrzeug durch ein "Neues" ersetzt werden. Ich hatte da auch schon einige Anläufe gestartet. Als dann aber die Schaffung des Kompetenzcenter geplant war, schob ich den Autokauf etwas von mir. Mein jetziger Chef kommt aber irgendwie nicht in die Hufe und die Zeit geht ins Land. Weiterhin stellt sich die Frage ob das geplante Konzept in der Form wie besprochen, überhaupt funktioniert. Daher werde ich jetzt ein PKW kaufen und dann die dienstlichen Fahrten via Kilometer-Pauschale abrechnen.
Vor drei Wochen habe ich dann aus einer Auswahl von vier Fahrzeugmodellen den geeigneten Kandidaten ausgewählt. In Frage kamen:
- Audi A3 Sportbag mit 1.6 TDI, 77 kW (105 PS) mit 112 g/km CO² Ausstoß
- Skoda Yeti Greenline mit 1.6 TDI, 77 kW (105 PS) mit 119 g/km CO² Ausstoß
- VW Polo Highline BlueMotion mit 1.6 TDI, 66 kW (90 PS) mit 96 g/km CO² Ausstoß
- Skoda Fabia Kombi Elegance mit 1.6 TDI, 77 kW (105 PS) mit 109 g/km CO² Ausstoß
Die Zielsetzung war grundsätzlich die Unterschreitung des EU-Grenzwertes von 120 g/km CO². Auf Grund meiner Rückenprobleme habe ich mich dann für den Skoda Jeti entschieden. Es war eine Vernunftentscheidung. Gefallen hat mir natürlich der Audi A3 Sportbag. Ich hatte ihn im vergangenen Jahr zwei Mal Probe gefahren und er gefiel mir extrem gut. Preislich war es aber auch der teuerste PKW. Extrem gut gefällt mir aber auch der VW Polo, der ist richtig erwachsen geworden. Ist aber auch das Fahrzeug mit dem geringsten Platzangebot. Der Fabia Kombi von Skoda gefällt mir so nicht wirklich. Es ist ein Fahrzeug das grundlegend praktisch ist. Der Skoda Yeti fiel mir vor sechs Wochen beim Einkaufen auf. Auf dem Supermarkt-Parkplatz stand er und sah irgendwie anders interessant aus. In letzter Zeit fällt es mir immer schwerer ins Auto einzusteigen bzw. wieder aus zusteigen. Das geht beim Skoda Yeti deutlich besser, da die leicht erhöhte Sitzposition das deutlich erleichtert.
Angebotseinholung
Im folgenden ging es nun darum das Wunschfahrzeug zusammen zu stellen und Angebote einzuholen. Was war steuerlich günstig? Leasing, Finanzierung oder Barkauf? Wir sprechen bei meinem Wunschfahrzeug mit Sonderausstattungen von einem Wert von ganz knapp unter 30.000 Euro.
Nicht nötig ein Fahrzeug zu verkaufen?
Bei einigen Autohäusern im Umkreis von Hameln (Skoda), habe ich den sehr starken Eindruck, als ob sie nicht daran interessiert sind ein PKW zu verkaufen. Ich hatte um ein Angebot gebeten mit den drei Preisen:
- Barpreis
- Finanzierung mit 60 oder 72 Monaten und Anzahlung
- Leasing mit 54, 60 oder 72 Monaten bei einer Jahreslaufleistung von 25.000 km
Das schnellste Angebot exakt nach meinen Vorgaben erhielt ich vom der Rudolf Vatterott GmbH aus Holzminden. Da zeigt es sich wieder, – wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!
Ein Skoda Vertragshändler im Umfeld von Hannover hat bis zum heutigen Tag leider noch nicht die Zeit gefunden meine Angebotsanfrage zu bearbeiten. Dort hatte ich bereits mehrfach sehr schlechte Erfahrungen gemacht als ich persönlich einige Informationen zum Skoda Fabia Kombi erhalten wollte. Gleich mehrere Kundenberater Verkäufer Mitarbeiter des Autohauses haben mit extremer Arroganz und Unfreundlichkeit den Störer "Potenzieller Kunde der 30.000 Euro loswerden will" des Hauses vertrieben. Auf das Thema Probefahrt angesprochen kam die Empfehlung das Fahrzeug doch einfach zu bestellen, dann könnte ich damit fahren. – Ne is klar, auf diese Idee war ich jetzt natürlich noch nicht gekommen.
Ein weiterer Skoda Händler hat leider die Anforderung des Angebotes nicht richtig gelesen und hat leider nur die Variante "Finanzierung" übersandt. Dazu hat dieser Händler auch ganz ordentlich Zeit gebraucht. Aber immerhin kam etwas.
Einen weiteren Skoda Vertragshändler in etwas größerer Entfernung musste ich persönlich aufsuchen um ein Angebot zu erhalten. Schriftliche Angebote würden nicht verschickt. Drei Varianten könnte ich auch nicht erhalten, ich müsse mich schon für eine Variante entscheiden. Als ich dann nach dem Barpreis fragte, schaute er in die offizielle Liste, schrieb den Fahrzeugpreis plus die Sonderausstattungen auf einen kleinen Zettel und reichte ihn mir über den Schreibtisch. Ein Satz Fußmatten würde ich als Rabatt erhalten.
Nun frage ich mich ein wenig verwundert, wenn es doch der Auto-Industrie so schlecht geht, warum man als Kunde dann so abwehrend behandelt wird. Diese Automobil-Verkäufer sollten alle einmal sechs Monate Praktikum im Einzelhandel, Textilbranche oder bei Dienstleistern machen, damit sie den korrekten und professionellen Kundenumgang erlernen. Angebote werden heute in detaillierter Ausfertigung mit geeigneter Software in Minuten erstellt, dabei werden auch unterschiedliche Arten der Bezahlung berücksichtigt. Das ganze wird als PDF-Datei generiert und als E-Mail-Anhang versendet.
Es geht auch anders
Mittlerweile rennen die Kunden zu Internet-Portalen wie:
und erhalten dort deutliche Rabatte. Diese Portale arbeiten mit Autohändlern in Deutschland, die Fahrzeuge werden dort dann abgeholt, oder auch bis zur Haustür geliefert, und man bekommt modellabhängig satte Rabatte! Beim Skoda Yeti sind das zur Zeit etwa 16 % auf das Wunschfahrzeug.
Heute Morgen habe ich dann einen Ausflug zu meinem Autohändler nach Heiligendorf gemacht bei dem ich vor 8 Jahren meinen VW Lupo 3L bestellt habe. Ich erhielt binnen 15 Minuten ein schriftliches Angebot nebst Leasing und Finanzierung.
Dieser Händler ist ebenfalls in der Lage einen deutlichen Rabatt zu gewähren. Ich gehe jetzt einmal ganz stark davon aus, dass erneut dort das günstigste Gesamtpaket zu bekommen ist. In zwei Wochen werden wohl alle Angebote vorliegen und ich werde die Entscheidung treffen, wer den Zuschlag bekommt.
In diesem Sinne, wünsche ich sonnige und sommerliche Osterfeiertage.


























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