Seit dem Jahr 1998 bin ich im Bereich der Erwachsenen-Fort- und -Weiterbildung tätig. Man entwickelt sich dabei immer weiter. Man sammelt viele Erfahrungen, lernt immer wieder neue Personen kennen und reist so durch das Land. Mit der Zeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Dazu zählen nicht nur einfach neue Themen in die man sich einarbeiten muss, nein jeder Tag ist dabei ganz anders als der Tag zuvor. Es gibt nämlich so etwas wie Gruppendynamik. Jede Gruppe ist ganz anders, und man muss erkennen, wie man erfolgreich vorgehen muss, damit die Teilnehmer nicht einfach Wissen vermittelt bekommen, sondern auch abwechslungsreich unterhalten werden.
Wann hat man es geschafft?
Und man hat natürlich so seine "Träume". Einmal an einer Meisterschule unterrichten! – Okay das wurde im Jahre 2002 sehr erfolgreich realisiert. Noch heute melden sich ab und zu der eine oder andere Teilnehmer um von meinem Fachwissen zu profitieren.
Okay, dann also die nächste Stufe. Einmal an einer Fachhochschule unterrichten, das wäre es doch! Auch das wurde dann 2004 von mir realisiert. – Also sucht man sich wieder eine neue Herausforderung, – ja wieder einen neuen Traum. Wann hat man es denn als Dozent und Trainer zu etwas gebracht?
Universität – das ist doch das höchste oder?
Endlich! – Diesen Traum hebt man nun auf ein Podest. Jahre vergehen. An einer Universität unterrichtet man nicht so einfach. So jemand wie ich erhält dort keinen Lehrauftrag. Und so kann man diesen Wunschtraum ganz wunderbar viele Jahre am Leben erhalten. – Bis zu dieser Woche.
Geschafft?
Da wurde er dann Realität. In der vergangenen Woche wurde ich beauftragt an einer Universität mein Fachwissen zu vermitteln. Das ist schon ein wenig "anders" als alle anderen Seminare, Schulungen, Kurse oder Workshops die man bei anderen Bildungsanbietern, in Eigenregie oder als Firmenschulung durchgeführt hat.
Allein schon der Hörsaal. Es ist tatsächlich so wie im Fernsehen. Man steht da unten vor einer Vielzahl von Studenten. Treppenförmig liegen die Sitzreihen hintereinander. Man muss deutlich lauter sprechen, damit auch alle meine Ausführungen wahrnehmen können.
Das Gelände einer Universität ist riesengroß. Ganz viele Gebäude reihen sich direkt oder indirekt aneinander. Man parkt seinen PKW auf einem sehr großen Parkplatz und geht dann über das Gelände. Bis man dann das Gebäude erreicht ist man 20 – 30 Minuten zu Fuß unterwegs. Es ist unglaublich. Und man ist auch ein wenig stolz. Stolz auf seine Arbeit über die vielen Jahre.
Als ich dann gestern Abend sehr spät wieder nach Hause kam, war ich dann aber auch ein wenig traurig und niedergeschlagen. Welchen Traum kann ich denn jetzt noch als neue Herausforderung auf ein Podest stellen und immer wieder verbissen daran arbeiten einmal, – ja nur einmal dort zu unterrichten? Als ich heute diesen Beitrag schreibe fällt es mir ein.
Die nächste Herausforderung ist nun eine Universität im Ausland. Das wird sicherlich nicht in Erfüllung gehen.
Ich wünsche allen Besuchern und News-Feed-Abonnenten frohe und erholsame Osterfesttage. Das Wetter ist in diesem Jahr schon als sommerlich zu bezeichnen. Viel Spaß beim Eierverstecken oder beim Eiersuchen.



























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