Es gibt sie, – immer einmal wieder. Ein schwarzer Tag. Gestern war es bei mir der Fall. Als ich am Morgen aufstand war draußen die reinste Waschküche. Dichter Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
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Vom nahenden Frühling war leider weit und breit nichts zu spüren. So begann ich nun den Tag. – Doch da verspürte ich doch kurz nach dem Aufstehen einen Schmerz. Da wo er 12 Jahre tagein und tagaus vorhanden war. Es war nicht dieser starke stechende Schmerz wie vor der Operation. Es war nun ein dumpfer drückender Schmerz an der Kontaktstelle der LWS-Bandscheibenendoprothese und den Rückenwirbeln.
Wetterfühligkeit
Mein Hausarzt hatte davon berichtet, dass andere Endoprothesen-Träger bei extremen Witterungsbedingungen noch viele Jahre nach der erfolgreichen Operation dumpfe Druckschmerzen verspüren. Also schalte ich den Computer an und erledige Routinetätigkeiten. Emails checken, ein wenig Buchhaltung erledigen und auch noch zwei Angebote erledigen. – So hatte ich es geplant.
Murphys Gesetz
- Und es kam schlimmer. Zuerst wollte Microsoft Vista das Servicepack 1 einspielen. So etwas kann dauern und natürlich auch schief gehen. Ohne vorheriges Backup werde ich das nicht installieren. Als ich nun Outlook startete um die Emails zu lesen, war mein Posteingangsdatei irgendwie beschädigt. Jedenfalls wollte Outlook die Emails nicht automatisch abholen. Als ich dann mit “senden/empfangen” dafür gesorgt hatte das es klappte, konnten die Emails nicht dargestellt werden.
Tolle Wurst
Ich beschloss ein Backup zu erstellen, mich warm anzuziehen und ein wenig Spazieren zu gehen. Das war allerdings mit noch mehr Schmerzen verbunden. Trotz warmer Winterkleidung verstärkten sich die Druckschmerzen in meiner Lendenwirbelsäule zunehmend. Der Nebel war gegen 8:30 Uhr noch immer sehr dicht und kalt. Bis 10:45 Uhr habe ich mich aber trotz allem aktiv bewegt. Der Schmerz begann nun doch etwas an Stärke zu zu legen.
Als ich dann wieder zu Hause angekommen war, hatte ich ein aktuelles Backup des Computers und ich habe das Servicepack eingespielt. Installation verlief recht zügig und ohne Probleme. Danach die Outlook PST-Datei repariert, das Programm liefert Microsoft gleich mit, und danach brach draußen die Sonne durch den Nebel.
Der Schmerz verschwand
Und als ob die künstliche Bandscheibe nur darauf gewartet hätte, verschwand mit der Sonne auch der Schmerz. Und so wendete sich dieser zuerst so schwarzer Tag zu Mittag komplett zum Guten. Am Nachmittag habe ich dann noch einige kommende Seminare vorbereitet und an einem Kundenprojekt weiter gearbeitet. Darum mein Tipp, selbst wenn sich alles gegen einen verschworen haben sollte, irgendwann kommt die Sonne zurück und das Blatt wendet sich. – Ich hoffe bei den Lesern dieses Beitrags wird es auch bald eintreten.



























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