Nachdem ich mich nun wieder seit Tagen mit sehr starken Schmerzen quäle, ist der heutige Tag ein Tag voller Hoffnung. Hoffnung auf Linderung, – Hoffnung auf Schmerzfreiheit. Es steht der Besuch beim “Schmerztherapeuten” an. Er sollte in der Lage sein mit geeigneten Medikamenten diese Schmerzen auszuschalten. Danach muss man sich auf die Suche nach der Ursache begeben.
Mittlerweile nennen sich ganz viele Schmerztherapeut. Selbst Heilpraktiker bieten Schmerztherapien an. Die Wirkungsweise ist dabei sehr unterschiedlich. Ich bin da eher kritisch. Zu häufig war ich in der Vergangenheit auf die guten Worte gutgläubig hereingefallen. Doch heute wird sich mein Hausarzt die Bezeichnung “Schmerztherapeut” verdienen.
Der Tag beginnt früh an diesem Morgen. Gegen 5:07 Uhr stehe ich auf, seit 4:12 Uhr liege ich im Bett und kann nicht mehr schlafen. Die Tageszeitung ist erfahrungsgemäß zu dieser Zeit noch nicht zugestellt. Ab zur Zeitungsbox, – vielleicht ist heute ja alles ganz anders? Nein auf unseren Zeitungsträger ist Verlass. Vor 5:30 Uhr ist die Zeitung noch nicht da. Außer am Montag Morgen, da liegt sie bereits um 4:45 Uhr in der Box.
Als ich den Morgenkaffee zubereiten will, steht Jasmin auch schon in der Küchentür. – Ob sie auch eine Tasse bekommen könnte? Kurz darauf wird die Zeitung zugestellt, und der Tag kann beginnen. Nachdem Jasmin den Aufenthalt im Badezimmer beendet hat, und sich auf den Weg zur Arbeit gemacht hat, mache auch ich mich abreisefertig. Es geht zu meinem Hausarzt. Es ist 8:30 Uhr als ich das Haus verlasse.
Was ist denn hier los?
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So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. – Nichts los. Kein Patient im Wartezimmer. Wir besprechen das Blutergebnis der abschließenden Kontrolle. Die fünfwöchige subkutane Injektion von Clexane hatte mir ja einiges an Nebenwirkungen beschehrt. Außerdem sollte eine Allergietest durchgeführt werden, um hoffentlich die Titanallergie ausschließen zu können. Die Blutwerte sind wieder normal. Das Clexane also vom Körper abgebaut. Die Schäden die es angerichtet hat, sind aus meiner Sicht noch lange nicht beseitigt, – aber gut – wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Eine Titanallergie kann soweit nicht bestätigt werden, geringe Anzahl von irgendwelchen Antikörper allerdings nachweisbar.
Ärzte
Gegen meine so starken Rückenschmerzen gibt er mir eine Spritze. – Die sollte helfen. Und tatsächlich nur kurz nach der Injektion beginnt der Schmerz in meiner Lendenwirbelsäule zu verschwinden. Auf Grund der Ergebnisse des Blutbildes hat er noch eine weitere Maßnahme für mich parat. Er geht an seinem Medikamentenschrank und holt eine Infusion heraus. Der Inhalt einer kleinen Glasflasche bewegt sich tröpfchenweise stetig in meine Blutbahn. Hoffentlich hilft es auch.
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Die ganze Prozedur zieht sich über etwa 35 Minuten hin. Danach führt er noch ein kurzes Gespräch, um sich dann mit dem Hinweis zu verabschieden, dass ich in der kommenden Woche noch einmal vorbei schauen möchte. Dann wissen wir mehr. Ich mache mich auf den Weg nach Haus.
Trotz der Kälte gehe ich ein paar Schritte mehr nach Haus. Nicht den direkten und kürzesten Weg schlage ich ein. Ein wenig scheint sogar die Sonne als mir der kalte Wind ins Gesicht bläst. Welch eine Wohltat so ganz ohne Schmerzen wieder zu laufen. Sauerstoff tanken, den Stoffwechsel in Gang bringen. Warum ich nicht bereits in der vergangenen Woche diese Spritze bekommen konnte? – Das fragt man sich dann doch einmal ernsthaft. Der Schmerz im Rücken und in den Beinen ist weg. Komplett weg. Erst einmal sehen wie lange das so bleibt.
Zu Hause angekommen steht Büroarbeit an. Post sichten, Mails lesen und beantworten, Angebote anfertigen, einen Domaintransfer starten und und und und …
Ich hoffe das mein Zustand von etwas längerer Dauer ist. Endlich wieder schmerzfrei. Welch eine Wohltat.




























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