In den letzten Tagen war es für mich sehr schwierig ein geregeltes Alltagsleben zu führen. Die Belastung durch die sehr starken Schmerzen waren allgegenwärtig. Weiterhin fehlte es dem Körper am erholsamen Schlaf. Die Schmerzsituation hat sich nicht wirklich verbessert. Ich hatte zwar gestern den Eindruck, als ob es etwas besser geworden wäre, – die Realität holte mich dann allerdings ganz schnell wieder ein.
Besuch bei meinem Vater
Gestern habe ich dann wieder einmal all meine Kraft zusammen genommen, um meinen Vater im Krankenhaus zu besuchen. Er ist seit einigen Tagen von der Intensivstation auf die urologische Station verlegt worden. Gestern stand ein Gespräch mit den behandelnden Arzt über die weitere Behandlung an.
Leider ist er noch immer sehr schwach und hat wiederholt neurologische Defizite. – So klingt es etwas harmloser! Fakt ist, dass er in einem “normalen” Gespräch ganz plötzlich sehr weit abdriftet, und ganz merkwürdige Dinge erzählt. Dann ist er weit weg von der Realität. Am Mittwoch wird ein Neurologe seinen Zustand begutachten, und in der kommenden Woche wird er vermutlich zu einer Rehabilitationsmaßnahme das Krankenhaus verlassen.
Ich bin kaputt und müde
Weiterhin habe ich gestern einen mittleren Fußmarsch unternommen. Am Vormittag bin ich zur Apotheke gegangen, und beim Besuch im Krankenhaus war kein Parkplatz zu bekommen. Daher musste ich den PKW in einiger Entfernung parken, und dann halt zu Fuß zum Krankenhaus gehen. Daher war ich gestern Abend doch sehr müde und kaputt.
Der Mond scheint hell in der Nacht
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Als ich das Licht im Wohnzimmer ausgeschaltet habe, bemerkte ich den hellen Mond, – beinahe Vollmond – am Himmel. Es war kurz nach 22:00 Uhr als ich im Bett lag, – und auch nahezu sofort eingeschlafen bin. Wach werde ich um 5:56 Uhr am heutigen Morgen. Jasmin will ganz leise aufstehen und den Wecker deaktivieren bevor er Signal gibt. Dabei rutscht ihr das Teil aus der Hand, und fällt lautstark zu Boden.
Fast 8 Stunden an einem Stück?
Ich bin wach und versuche mich sofort zu erinnern wie häufig ich wach war, und ob ich aufgestanden war. – Beides Fehlanzeige, ich habe durchgeschlafen. Nach so viel Tagen der nächtlichen Pein endlich wieder einmal durchgeschlafen. – Welch eine Erholung. Die Füße brennen und schmerzen als ich das Bett verlasse um den Tag zu beginnen. Das alte Bild!
Hatte ich gedacht – ja gehofft – die Schmerzen würden über Nacht von alleine verschwinden? – Man darf doch noch träumen!
Heute ist aber ein Tag der Hoffnung. Ich habe einen Termin bei einem Facharzt für Neurologie. Er hat hoffentlich eine Möglichkeit, mich von den Schmerzen in den Füßen zu befreien. Um 11:00 Uhr muss ich bei ihm sein. Also frisch ans Werk in einen neuen und hoffnungsvollen Tag. – Leider noch immer mit starken Schmerzen.



























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