Samstag früh. 3:42 Uhr! Schlafende! – Schmerzen! – Was ist das nur.
Heute ist der 38. postoperativer Tag.
Der gestrige Besuch bei meinem Hausarzt war das Spiegelbild der letzten 11 Jahre. Zwei “schlaue” Sprüche hatte er für mich. Wirksame Schmerzmittel leider Fehlanzeige. Da ich die zuletzt verordneten Tabletten überhaupt nicht vertragen habe, empfahl er mir sie abzusetzen. – Guter Rat, da wäre ich ja sonst gar nicht drauf gekommen! Ein alternatives Mittel könne er aber nicht verschreiben. Aber sie werden damit schon klar kommen. Mein Einwand, dass ich mit den Schmerzmitteln nicht klar komme, und nun ohne Schmerzmittel doch wohl erst recht nicht, prallt von ihm ab.
Neuer Arzt – neues Glück?
Montag mache ich Nägel mit Köpfen. Ein neuer Arzt muss her. So kann es nicht weiter gehen. Und so quäle ich mich am noch jungen Morgen des 20. Oktober 2007 ganz leise in der Wohnung herum. Die Schmerzen im Rücken sind nahezu verschwunden. Die Schmerzen in den Beinen sind nur gering vorhanden, – aber die “Sorgenkinder Füße” schlagen heute früh wieder voll zu. Dabei spielt der linke Fuß die Hauptrolle.
Kühlung – Massage
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Nach mehreren Selbstversuchen und ein wenig googeln habe ich gestern Nachmittag die vorübergehende Lösung gefunden. Die Füße kühlen, dann gehen die Schmerzen sehr schnell zurück, und dann im schmerzlosen Zustand die Fußsohlen kräftig mit dem Igelball massieren. Das schafft Linderung! Danach ein kühlendes, schmerzlinderndes Gel auftragen und etwa zwei Stunden nahezu Schmerzfreiheit genießen.
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| Bildquelle: McNeil GmbH & Co. oHG |
Also nach dieser “Behandlung” – es ist mittlerweile 4:36 Uhr – erst einmal ein Kaffee. Die regionale Tageszeitung ist um diese Uhrzeit ganz bestimmt noch nicht zugestellt. Ich gehe ein wenig im dunklen Wohnzimmer auf und ab. Ich entschließe mich dann doch dazu, die 15 Treppenstufen zur Haustür herunter zu gehen. Nachdem ich die Tür aufgeschlossen habe, entdecke ich die Zeitung in der Zeitungsbox unter unserem Briefkasten.
Jetzt kann ich mit der Tasse Kaffee die dicke Wochenend-Ausgabe in aller Ruhe studieren. Plötzlich leise Geräusche – Jasmin ist aufgestanden – es ist mittlerweile 6:18 Uhr. Nun gibt es für sie auch einen “Guten Morgen Kaffee” sowie die Tageszeitung. Ich sehe nach Emails und schaue mir die Besucherstatistiken und Suchwörter einiger Internetseiten an. Bei ihnen hatte ich vor einigen Monaten eine Suchmaschinenoptimierung durchgeführt. Nun schaue ich immer um den 20. eines Monats ob die Entwicklung in die richtige Richtung verlaufen ist. Heute ist alles okay – eine positive Entwicklung für meine Kunden.
Auf in die Backstube
Wie die Zeit vergeht! Es ist 7:28 Uhr! Jetzt wird es aber Zeit für den Hefeteig. Ich muss in die Küche und den Teig für die frischen Brötchen anrühren. Wenn Jasmin nachher aus der Stadt vom Wochenmarkt zurück ist, müssen die Mohn- und Mehrkornbrötchen fertig sein. Dann wird es so gegen 11:00 Uhr sein.
So beginnt mein 38. postoperativer Tag. In den ersten Tagen nach der Operation hätte ich mir diese Zeit sicherlich anders – positiver – vorgestellt. Aber wenn diese Komplikationen zum Genesungsprozess dazu gehören, dann muss ich da eben durch. Noch 5 Nächte liegen vor mir bis zum Ende der Thromboseprophylaxe. Ich bin noch immer davon überzeugt das das Clexane mit für diese Schmerzen in den Füßen verantwortlich ist. – Aber mal schauen wie es in einer Woche aussehen wird. – Dann ohne Clexane. Wenn es dann langsam aus dem Körper verschwindet. – Ob es dann endlich wieder aufwärts geht. – Hoffentlich!!!





























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