Wie ein Mensch Schmerzen erträgt, schon viele Jahre lang. Wie ein Mensch von einem Arzt zum anderen Arzt rennt um Hilfe zu bekommen, und keine (wirksame) erhält.
Wie ist das denn wenn man Schmerzen hat?
Jeder hat schon einmal Schmerzen gehabt. Ob man sich nun die Finger gequetscht hat, sich in den Finger geschnitten hat, Zahnschmerzen hat oder Muskelkater vom Sporttraining hat. Alles Schmerzen – ohne Frage. Doch sie werden mit dem Heilungsprozess zunehmend geringer. Mit Ausnahme der Zahnschmerzen sind es auch keine Nervenschmerzen, denn die sind sehr unangenehm.
Dauerschmerz
Doch nun muss man sich einmal vorstellen wie es ist, wenn man andauernd diese Schmerzen hat.
Jede Stunde – jeden Tag – jede Woche – jeden Monat – das ganze Jahr – Jahr für Jahr – und das bei mir bereits seit 9 Jahren.
Wie kommt man damit klar? Wie wirkt sich das aus? Gibt es denn wirklich keine Hilfe? Immer wieder stößt man auf Berichte über neue Medikamente. Doch warum erhält man sie nicht? Warum wissen die Ärzte von diesen Medikamenten nichts? Warum wirken sie nicht?
Ich muss hier leider eh einmal feststellen, dass der Wissensstand der Ärzte – mit ganz wenigen Ausnahmen – mit mehr als dürftig einzustufen ist. Ob Allgemeinmediziner oder Facharzt. Schmerzbehandlung wird von den meisten Medizinern nicht wirklich durchgeführt. Selbst ernannte Schmerztherapeuten gibt es ganz viele. – Welche die ihr Handwerk verstehen nur ganz wenige.
Ich kann nicht mehr!
Irgendwann kommt dann aber der Punkt, an dem nichts mehr geht. Man hat sich schon zu lange quälen müssen. Man hat schon so viel ausprobieren müssen – und alles hat keine Verbesserung der Situation herbei geführt.
Seit nunmehr einer Woche habe ich sehr starke Schmerzen in beiden Füßen. Wobei der linke Fuß ein echtes Problem darstellt. Die vom Arzt so angepriesenen Tabletten wirken nicht. Sie dämpfen noch nicht einmal die Schmerzen. – Dafür sorgen sie für Durcheinander in meinem Magen- und Darmtrakt. Heute früh 3:58 Uhr werde ich wach, – aber ganz schnell raus aus dem Bett. Der linke Fuß schmerzt und beim Aufstehen noch viel stärker. Als ob man über Messer läuft. Die beiden Rückenwirbel, die gerade mit der Bandscheibenprothese verwachsen müssen, schmerzen ebenso stark wie vor der Operation die verschliessene Bandscheibe. Dazu schmerzen die Beine sehr stark. Doch wenn ich mich nicht beeile mache ich mir in die Hose. Bis 5:20 Uhr verbringe ich auf der Toilette. Magenschmerzen, Magenkneifen und merkwürdige Geräusche aus dem Darm. Ganz toll diese Tabletten. Die vierte Nacht in folge muss ich wegen der Magen- und Darmproblemen aufstehen und längere Zeit auf der Toilette verbringen.
Heute früh gehe ich wieder zu meinem Hausarzt zur Besprechung der Blutwerte. Er soll mir aber endlich etwas verschreiben was auch wirkt. – Okay, man darf doch noch mal träumen – oder nicht?



























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