5:35 Uhr, die Nachtschwester kommt ins Zimmer und bereitet Björn auf seine Operation vor. Das war es dann wohl mit dem Schlafen. Aber das ist egal, denn heute geht es nach Hause. Zwei Wochen habe ich nun im Helios Seehospital Sahlenburg zugebracht. 14 Tage die hoffentlich mein Leben verändert haben, – und zwar im positiven Sinn.

Gegen 7:00 Uhr ist jetzt die Nacht vollends vorbei. Fieber und Blutdruck messen ist jetzt angesagt. Danach also auf die Beine und ab ins Bad. Nach der Morgentoilette steht auch schon der Stationsarzt im Zimmer zur alltäglichen Visite. Herr B. lässt sich bei mir erneut zu keiner vernünftigen Konversation hinreißen. Jetzt also das Frühstück geniesen und dann die Sachen packen. Am Haupteingang hole ich einen Kofferkuli um die Tasche zu transportieren.Ich bin nahezu schmerzfrei. Leichte bis mäßige Schmerzen in der rechten Wade sind nach der gestrigen Infiltration mit Kortison noch zu beklagen. Doch ich hoffe inständig, das sich der Zustand in den nächsten Tagen bessern wird.
Die Verabschiedung geht zügig von statten, im Zimmer von den Leidensgenossen, bei den Schwestern der Station sowie von einigen anderen Bediensteten. Die Tasche “parke” ich vorübergehend in der Telefonzentrale. Es ist nun 9:35 Uhr, und meine Schwester wird erst gegen 11:00 Uhr hier eintreffen. Also nutze ich die verbleibende Zeit für einen Spaziergang einmal um das Klinikgelände. Die Schmerzen in der rechten Wade bleiben auch dabei erhalten.
Um 10:50 Uhr bin ich zurück und am verabredeten Treffpunkt. Meine Schwester trifft gegen 11:05 Uhr ein. Nun machen wir uns auf den Weg nach Hameln. Noch kurz ein wenig Frischfisch in Cuxhaven einkaufen und eine Portion Backfisch verzehren. Gegen 13:00 Uhr brechen wir dann auch wirklich auf. – ES GEHT NACH HAUSE!!!
Die Fahrt verläuft unspektakulär. Ein kleiner Stau auf der A2 bei Hannover Herrenhausen, aber um 16:25 Uhr bin ich tatsächlich da. Die Beine, der Rücken und die rechte Wade schmerzen, aber ich bin wieder daheim. Die Autofahrt ging besser von statten als ich gedacht hatte.
Nun also erst mal hinlegen und entspannen. Jasmin kommt nach Hause, wir essen zu Abend und erzählen natürlich wie alles geklappt hat, und wie es mir geht. Bis auf die Schmerzen in den Beinen ist alles im grünen Bereich.
Hoffentlich werde ich die in den nächsten Tagen und/oder Wochen auch noch los. Den ersten Versuch mit dem schlafen gehen muss ich abbrechen. Sobald ich im Bett liege, bekomme ich sehr starke Schmerzen in den Beinen. Die sind im Krankenhaus nicht aufgetreten. War die Heimreise doch so anstrengend? Nach der Einnahme von zwei Aspirin, einer Dolormin GS und einer Voltaren Schmerztablette schlafe ich dann doch noch ein.
Bildquelle: Internetseite Helios Seehospital Sahlenburg


























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