Winter, dass ist die vorherrschende Jahreszeit. Trotz der nachweislichen globalen Erderwärmung hat uns Väterchen Frost fest im Griff. Ich persönlich habe auch gar nichts gegen Winter und Schnee.
Schneeräumen belastet den Rücken
Mein Wunsch wäre ergiebige Schneefälle, damit sich eine komplett geschlossene Schneedecke ergibt. Danach leichter Dauerfrost und Sonnenschein. – Aber okay, man kann nicht alles haben. So schneit es beinahe täglich. Dann gibt es Tage wo bei uns in den Niederungen des Weserberglandes wieder Tauwetter einsetzt, um dann wieder tagsdrauf unter der Nullgrad-Grenze gefährliche Eisflächen entstehen. So ist man beinahe täglich mit dem Winterdienst beschäftigt. Das geht manchen Tag ganz schön heftig auf den Rücken.
Gehwegreinigungsunternehmen sind überlastet
Vor einiger Zeit war ich schon einmal fix und fertig. Also rief ich die Fußwegreinigungsunternehmen an, ob sie die Räumung übernehmen könnten. Leider komplett Fehlanzeige. Alle haben keine freien Kapazitäten. Nur ein einziger Dienstleister könnte auf seiner Tour durch Klein Berkel zumindest den Fußweg mit einem Bürstenwagen reinigen. Gefährlicher ist aber der Weg zur Haustür und vor den Garagen. – Da leider Fehlanzeige. Am vergangenen Donnerstag, zeigte dann der Schneeschieber ganz langsam Auflöseerscheinungen. Mein Vater hatte ihn vor Jahren gekauft. Es war nicht unbedingt das Spitzenmodell für die Profischneeräumung. Also klapperte ich am Freitag nach den obligatorischen Lebensmitteleinkäufen die umliegenden Baumärkte nach Streugut und Schneeschiebern ab.
Gartenmöbel, Laubbesen und Grills
Steugut fand ich dann bereits beim ersten Versuch. Sowohl Streusalz als auch abstumpfendes Streugranulat gab es in ausreichenden Mengen. – Schneeschieber waren allerdings ausverkauft. Also weiter zum nächsten Baumarkt.
Eine Stunde und fünf Baumärkte später hatte ich dann übrigens noch immer keinen neuen Schneeschieber. Nahezu in jedem Baumarkt waren ausgiebige Ausstellungen mit Gartenmöbeln, Laubbesen, Apfelpflücker, Grills und Grillzubehör, Rasenmäher und Teichzubehör. – Nur eben nicht die Artikel die saisonbedingt gerade jetzt benötigt werden. Auf dem Rückweg kam ich noch an einem Fachmarkt vorbei, na das passt ja, da halte ich an, dort wird es bestimmt Schneeschieber geben.
Mittagspause
Und tatsächlich im Schaufenster diverse Modelle zum Schneeräumen, – doch leider ist zu. Es ist 13:06 Uhr und an der Tür stehen die Öffnungszeiten. 13:00 – 15:00 Uhr kann ich hier leider kein Geld loswerden. Es ist nicht so einfach etwas zu kaufen. Auf der Rückfahrt fällt mir noch ein Fachmarkt in einem kleinen Sünteldorf ein. Dort kann ich dann endlich einen neuen Schneeschieber käuflich erwerben. Da hätte ich eher eine Mittagspause erwartet.
Inlandskonsum muss angekurbelt werden
Als ich gegen Abend einen Nachrichten-Fernseh-Sender anschalte, um mich über die aktuelle Lage zu informieren, höre ich eine Aussage zur Weltwirtschaftskrise und zum Inlandskonsum. Dieser solle verstärkt vorsiert werden. – Okay, für mich war es am Freitag nicht einfach einen saisonal benötigten Artikel zu erwerben. Aber vielleicht muss man einfach im Sommer bereits einen Schneeschieber auf Vorrat kaufen, da man jetzt halt Gartenmöbel. Grills, Laubbesen und Rasenmäher zu kaufen hat. 



























![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.lws-blog.de/images/valid-rss.png)
